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Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der..., 18.07.08

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Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der..., 18.07.08

Suche nach einem Therapieansatz gegen Lungenhochdruck

Wissenschaftler identifizieren einen Rezeptor, der an der Entstehung von Lungenhochdruck beteiligt ist

Abb.: Die Abbildung zeigt einen Gewebeschnitt durch Lungenarterien von Ratten, bei denen über einen Zeitraum von vier Wochen pharmakologisch Lungenhochdruck ausgelöst wurde. Die braune Färbung im linken Schnitt weist auf das Vorhandensein von EP4-Rezeptoren hin. Dagegen ist die Expression der IP-Rezeptoren stark reduziert (rechts). Das Forscherteam schließt daraus, dass die EP4- und nicht die IP-Rezeptoren der Anknüpfpunkt für die Behandlung des Lungenhochdrucks mit Prostanoiden sind.
Bild: MPI für Herz- und Lungenforschung

Noch vor gut einem Jahrzehnt verlief die Lungenhochdruck-Erkrankung fast immer tödlich. Wenn überhaupt, konnte nur eine Lungentransplantation helfen. Inzwischen stehen verschiedene Therapieverfahren zur Verfügung, doch diese lindern nur Symptome und bekämpfen nicht die Ursache. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim und der Justus-Liebig-Universität in Giessen haben nun einen Rezeptor identifiziert, der an der Entstehung des Lungenhochdrucks beteiligt ist und einen Ansatzpunkt für die Entwicklung neuer Therapien darstellen könnte. (American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine, 15. Juli 2008)

Weitere Informationen:


Dr. Christine Beck, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Als Rezeptor wird in der Biologie auf zellulärer Ebene eine spezialisierte Zelle bezeichnet, die bestimmte äußere und innere chemische oder physikalische Reize in eine für das Nervensystem verständliche Form bringt, oder auf molekularer Ebene ein Protein oder einen Proteinkomplex, das bzw. der entweder aus der Oberfläche einer Biomembran herausragt und für die Bindung verschiedener Partikel sorgt, welche in die Zelle importiert werden oder im Inneren der Zelle biochemische Signalprozesse auslösen oder sich im Inneren der Zelle selbst befindet und dort solche Signalprozesse auslöst. Der Rezeptor besitzt eine spezifische Bindungstelle für einen physiologischen Agonisten. Wikipedia


 
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Die Therapie (griech. θεραπεία „[Gottes-]Verehrung“) bezeichnet in der Medizin die Maßnahmen zur Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Ziel des Therapeuten ist die Heilung, die Beseitigung oder Linderung der Symptome und die Wiederherstellung der körperlichen oder psychischen Funktion. Verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung einer Krankheit werden oft als Therapieoptionen bezeichnet. Wikipedia


 

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