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Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, 07.02.06

Senator Dräger weiht neues Schülerlabor am Campus Bergedorf (HAW Hamburg) ein.

Am Montag, den 13. Februar 2006, eröffnet Senator Jörg Dräger offiziell das an der Fakultät Life Sciences der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) neu entstandene Schülerlabor BIOTECHNIKUM für Molekularbiologie und Zellkulturtechnik. Während der Besichtigung des BIOTECHNIKUMS werden 20 Schülerinnen und Schüler eines Leistungskurses Biologie aus Pinneberg aktiv mit Experimenten beschäftigt sein.

Das von dem Molekularbiologen Prof. Dr. Oliver Ullrich an der Fakultät Life Sciences neu eingerichtete High-Tech-Schülerlabor Molekulare Biotechnologie wurde 2005 mit 15.000 Euro aus dem Förderprogramm KiWiss der Körber-Stiftung gefördert. Damit gehörte das Projekt zu der Spitzengruppe der insgesamt elf Förderprojekte aus der Metropolregion Hamburg, die sich um die von der Körber-Stiftung bereitgestellten 100.000 Euro zur gezielten Nachwuchsförderung erfolgreich beworben hatten. Gefragt waren Projekte, denen es gelingt, bei Kindern und Jugendlichen Neugier und Begeisterung für naturwissenschaftliche(s) Fragen zu wecken. Das KiWiss-Programm der Körber-Stiftung reagiert damit auf den Mangel an Nachfrage und Interesse von Schülerinnen und Schülern an den so genannten MINT-Fächern (die mathematischen, ingenieurwissenschaftlichen, naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen).


Das von Prof. Dr. Oliver Ullrich an der HAW Hamburg aufgebaute Schülerlabor dient der gezielten Nachwuchsförderung von Schülerinnen und Schülern der Klassen 11 bis 13 (Sekundarstufe II, Leistungskurse Biologie, Chemie). Fast eine halbe Million Euro wurde bereits in das 160 Quadratmeter große Schülerlabor für Molekularbiologie und Zellkulturtechnik investiert. Einen Großteil des Geldes stellte die Hochschule selbst zur Verfügung. Weitere 20.000 Euro kamen aus der Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg. Das für ca. 30 Schüler in drei Räumen eingerichtete Forschungslabor entspricht damit den neuesten technischen Anforderungen und vermittelt ein realistisches Bild eines Hightech-Labors für Molekularbiologie und Zellkulturtechnik. Die Praxisnähe der Forschung ist dabei ein Profilmerkmal der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

Die im Schülerlabor der HAW Hamburg durchführten Praktika zeigen den Schülern drei moderne Strategien von biotechnologischen Prozessen auf. Die Schüler können wahlweise experimentieren, wie (1) Wirkstoffe aus genetisch veränderten Bakterien aufgereinigt werden, (2) durch Genmutationen Pflanzen (Tomaten) für den landwirtschaftlichen Anbau verbessert werden, (3) tierische Zellkulturen als Tierversuchsersatz beziehungsweise Testsystem für Krebsmedikamente dienen können. Die Betreuung der Experimente erfolgt durch die Forscher-Crew vor Ort und den Laborleiter Prof. Oliver Ullrich.

Ablaufplan des Besuchs von Senator Jörg Dräger, Ph.D., in der Fakultät Life Sciences am Montag, den 13. Februar 2006 von 12 bis 13 Uhr (Lohbrügger Kirchstraße 65, 21033 Hamburg).

- 12 bis zirka 12.25 (Raum 1.08: Zusammentreffen der Gäste mit Professoren, Mitarbeitern der Fakultät Life Sciences und Pressevertretern
- Grußworte (3 Minuten):Prof. Dr. Michael Stawicki, Präsident der HAW Hamburg
- Statement (7 Minuten):Jörg Dräger, Ph.D., Senator für Wissenschaft und Gesundheit
- Grußworte (3 Minuten): Prof. Dr. Claus-Dieter Wacker, Dekan der Fakultät Life Sciences
- Vorstellung des neuen Schülerlabors BIOTECHNIKUM (7 Minuten): Prof. Dr. Oliver Ullrich, Leiter des Labors für Molekularbiologie und Zellkulturtechnik
- 12.30 bis 13.00 Uhr (Raum S2.32): Besichtigung des BIOTECHNIKUMS, in dem ca. 20 Schülerinnen und Schüler eines Leistungskurses Biologie aus Pinneberg mit Experimenten beschäftigt sind
- ab 13 Uhr: Kleiner Imbiss in Raum 1.08

An der Laborbesichtigung nehmen außer den genannten Personen auch Dr. Wolf Schmidt, Vorstandsmitglied der Körber-Stiftung, sowie weitere Vertreter der Körber-Stiftung, der Norddeutschen Life Science Agentur Norgenta und der Behörde für Wirtschaft und Arbeit teil. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, an diesem Termin teilzunehmen. Bitte geben Sie unter der unten genannten Telefonnummer kurz Bescheid, wenn Sie teilnehmen möchten.

Für Rückfragen: Presse und Kommunikation, Dr. Katharina Jeorgakopulos
Tel. +49.40.428 75-9132o Fax 428 75 90 19
E-Mail presse@haw-hamburg.de
Postanschrift: HAW Hamburg, Presse und Kommunikation, Berliner Tor 5, 20099 Hamburg

Weitere Informationen:


Dr. Katharina Jeorgakopulos, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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