Hilfe: Sie befinden sich auf...

Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF), 25.01.07

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF), 25.01.07

Schlafqualität und Hirnfunktionen durch Mobilfunkfelder nicht beeinflusst

Insgesamt nahmen 20 männliche Probanden an der Untersuchung des Forscherteams von Professor Josef Aldenhoff an der Universität Kiel teil. Die Testpersonen schliefen acht Nächte in einem Schlaflabor unter kontrollierten Bedingungen. Die Hälfte der Testpersonen wurde nach einem doppelblinden Untersuchungsdesign einem 900 MHz Mobilfunkfeld ausgesetzt, die andere Hälfte schlief ohne Feldeinwirkung. In der exponierten Gruppe entsprach die absorbierte Leistung im Kopfbereich maximal der Hälfte des gesetzlich zulässigen SAR-Teilkörper-Grenzwertes für die Allgemeinbevölkerung von 2 W/kg.

Anhand der EEG-Aufzeichnungen wurden standardisierte Schlafparameter, wie Schlafeffektivität, Einschlafverzögerung und Verhältnis der Schlafstadien zueinander ermittelt. Darüber hinaus mussten die Probanden unmittelbar vor und nach dem Schlafen Fragen zur Selbsteinschätzung des Wohlbefindens und der Schlafqualität beantworten sowie verschiedene neuropsychologische Standardtests absolvieren.

Die Analyse aller Daten ergab keine Unterschiede in der Schlafqualität und in den Ergebnissen der neurophysiologischen Tests zwischen der exponierten Gruppe und der scheinexponierten Gruppe. Damit bestätigen die Ergebnisse der neuropsychologischen Tests eine Reihe früherer, ebenfalls negativer Befunde anderer Verhaltensforscher. Die Ergebnisse zur Schlafqualität können dagegen von einigen anderen Forschergruppen nicht bestätigen werden, die eine Beeinflussung der frühen nächtlichen Schlafstadien beobachtet haben. In diesen Studien wurden allerdings andere Muster im zeitlichen Verlauf der Feldexposition angewandt. Weltweit laufen derzeit weitere Untersuchungen, die den Einfluss von Mobilfunkfeldern auf das menschliche Schlafverhalten untersuchen.

Der Abschlussbericht sowie eine Kurzzusammenfassung des Projekts stehen auf der Webseite der FGF zum Download zur Verfügung.
Details zur Methodik und den Ergebnissen der jetzt veröffentlichten Publikation sind im EMF-Portal der RWTH Aachen in zusammengefasster Form und in deutscher Sprache abrufbar.

Weitere Informationen:


Gabi Conrad, Forschungsgemeinschaft Funk e.V. (FGF)
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Durchbruch für Behandlung von Heroinsucht 
 Risikofaktor Alter: GBE-Heft 36 "Prostataerkrankungen" erschienen