Hilfe: Sie befinden sich auf...

Helmholtz Zentrum München - Deutsches..., 04.04.08

Ergänzend zum Artikel

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die Schlagworte zum Artikel klicken, um (andere) Artikel zu den jeweiligen Schlagworten anzuzeigen.
Auf der rechten Seite finden Sie ebenfalls Artikelinks und weitere Informationen zu den Schlagworten dieses Artikels.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Helmholtz Zentrum München - Deutsches..., 04.04.08

Regulation der Insulin-Produktion gestört: Genomstudie wirft neues Licht auf die Entstehung von Diabetes

Typ 2 Diabetes zählt zu den chronischen Krankheiten, die global im Steigen begriffen sind. In Deutschland sind etwa 8 Millionen Menschen betroffen, dazu kommt noch eine relativ hohe Dunkelziffer unerkannter Diabetiker. Neues Licht auf die Entstehung dieser Krankheit wirft eine jetzt veröffentlichte Meta-Analyse1) zur Genetik des Typ 2 Diabetes. Die internationale Studie unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München erhärtet Befunde, wonach die Erkrankung auf einer Störung der Regulation der Anzahl der Insulin produzierenden Zellen beruht.

Die nun erschienene Meta-Analyse, an der 90 Wissenschaftler aus über 40 Zentren beteiligt waren, wertete Daten von 15 europäischen und amerikanischen Bevölkerungsstudien aus. Dabei konnten sechs neue Gene identifiziert werden, die bei der Entwicklung des Typ 2 Diabetes eine Rolle spielen. Die Zahl der Gene, die mit der Entstehung der Krankheit in Verbindung gebracht werden, erhöht sich damit auf 16.

Hauptmerkmal von Typ 2 Diabetes sind fortwährend erhöhte Blutzuckerspiegel, die unbehandelt zu Schäden der Blutgefäße, der Nieren und anderer wichtiger Organe führen können. Für das Auftreten der Erkrankung spielen Lebensstilfaktoren wie Übergewicht und Bewegungsmangel eine wichtige Rolle. Dem Typ 2 Diabetes liegt jedoch auch eine starke genetische Komponente zugrunde, der Wissenschaftler seit einigen Jahren mit Hilfe von Assoziationsstudien nachspüren. Die nun gewonnenen Erkenntnisse über die Vielzahl der beteiligten Gene ermöglichen neue Einblicke in die Mechanismen, die für die Kontrolle der Zuckerspiegel im Blut verantwortlich sind.

Die Meta-Analyse umfasst eine Gesamtstudienpopulation von über 70 000 Personen. Als deutscher Beitrag flossen die Daten von rund 2700 Teilnehmern der KORA-Studie in Augsburg ein, die von den Wissenschaftlern Harald Grallert, Dr. Christa Meisinger und Dr. Thomas Illig am Helmholtz Zentrum München in enger Zusammenarbeit mit Dr. Christian Herder und Dr. Wolfgang Rathmann vom Deutschen Diabetes Zentrum in Düsseldorf bearbeitet wurden. Leiter der KORA-Studie (Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg) ist der Direktor des Instituts für Epidemiologie am Helmholtz Zentrum München, Prof. Dr. Dr. H.-Erich Wichmann. Koordinatorin der Analyse war Dr. Eleftheria Zeggini, Universität Oxford, unter Leitung von Prof. Mark McCarthy.

Weitere Informationen

Eleftheria Zeggini et al. Meta-analysis of genome-wide association data and large-scale replication identifies additional susceptibility loci for type 2 diabetes. Nature Genetics (in print) Published online: 30 March 2008
(doi:10.1038/ng.120)

Redaktion

Heinz-Jörg Haury, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)
Tel.: 089-3187-2460, E-Mail: presse@helmholtz-muenchen.de

Neuherberg, 4. April 2008

Weitere Informationen:


Michael van den Heuvel, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Kinderwunsch nach Krebs 
 Amalgam - schädlich oder ungefährlich? Groß angelegtes Forschungsprojekt am Klinikum rechts der Isar abgeschlossen

Klicken Sie auf die Schlagworte um weitere Links oder Infos dazu angezeigt zu bekommen
Weitere Artikel zu "Diabetes"

Wikipedia Logo
Der Diabetes (griechisch διαβήτης, altgriechische Aussprache diabḗtēs, „die Harnruhr“, von διαβαίνειν, diabaínein[1] für „hindurchgehen“, „hindurchfließen“) steht für: Wikipedia


 
Weitere Artikel zu "Insulin"

Wikipedia Logo
Insulin ist ein für Menschen und alle Tiere lebenswichtiges Peptidhormon, das in den β-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Diese spezialisierten Zellen befinden sich nur in den Langerhansschen Inseln. Von diesen Inseln leitet sich auch der Name Insulin ab (lat. insula). Wikipedia


 

Archiv

Themen

Schlagworte

Anzeigen