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Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der..., 28.02.08

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Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der..., 28.02.08

Schlagworte

REM-Schlaf, Schlaf, Tauben

"Power napping" bei Tauben

Tauben, die vom Mittagsschlaf abgehalten werden, schlafen nachts intensiver

Eine Taube hält ein kleines Nickerchen.
Bild: MPI für Ornithologie

Bei allen Säugern, auch dem Menschen, besteht der Schlaf aus zwei Phasen: Tiefer, traumloser "slow-wave-sleep" (SW-Schlaf) wechselt sich mit Traumphasen ab, die REM-Schlaf genannt werden (engl. für rapid eye movement). Obwohl verschiedene Studien zu dem Ergebnis kommen, dass während des Schlafs Informationen neu strukturiert und Erinnerungen konsolidiert werden, bleibt die Funktion von Schlaf ein heiß diskutiertes Thema unter Neurobiologen. Vergleichsstudien an Vögeln könnten hier zur Klärung beitragen. Denn Vögel sind neben Säugern die einzigen Tiere, die ein zweiphasiges Schlafmuster haben - möglicherweise auch, weil sie gemessen an ihrer Körpergröße und im Vergleich zu anderen Wirbeltieren größere und komplexere Hirne haben. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Seewiesen konnten nun zeigen, dass Vögel ein Schlafdefizit ähnlich kompensieren wie wir Menschen. (Journal of Sleep Research, Online-Publikation 27. Februar 2008)

Weitere Informationen:


Michael Frewin, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Als REM-Schlaf (REM, engl. Rapid Eye Movement; auch paradoxer Schlaf oder desynchronisierter Schlaf) wird eine Schlafphase bezeichnet, die unter anderem durch schnelle Augenbewegungen gekennzeichnet ist. Weitere Merkmale sind ein niedriger Tonus der quergestreiften Muskulatur (Herz, Zwerchfell und Augenmuskeln bleiben ausgespart) und ein bestimmtes Aktivationsmuster im EEG – Thetawellen mit einer Frequenz von 4 bis 8 Hz und langsame Alphawellen. Wikipedia


 

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Der Schlaf ist ein Zustand der äußeren Ruhe von Tieren wie Menschen. Dabei unterscheiden sich viele Lebenszeichen von denen des Wachzustands. Puls, Atemfrequenz und Blutdruck sinken ab, und die Gehirnaktivität verändert sich. Im Schlaf werden viele motorische und sensorische Nervenzellen zumindest für die höheren Hirnfunktionen blockiert, so dass der Schlafende sich im Schlaf kaum bewegen und kaum etwas wahrnehmen kann (Schlafparalyse). Das Schließen der Augen während des Schlafs unterstützt diese Funktion. Bei genügend starken äußeren Reizen (Berührung, helles Licht, lautes Geräusch) wacht der Schlafende jedoch auf. Die Übergangsphase vom Wachen zum Schlafen ist das Prädormitium, die vom Schlafen zum Wachen das Postdormitium. Mit der Physiologie sowie den Störungen des Schlafes beschäftigt sich ein eigenes Teilgebiet der Medizin, die Somnologie (Schlafmedizin). Wikipedia


 

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Die Tauben (Columbidae) sind eine artenreiche Vogelfamilie. Sie sind die einzige Familie der Ordnung der Taubenvögel (Columbiformes) - siehe Systematik der Vögel. Auch die im 17. und 18. Jahrhundert ausgerotteten flugunfähigen Dronten ("Familie" Raphidae, Gattungen Raphus und Pezophaps) der Maskarenen-Inseln müssen nach phylogenetischen Gesichtspunkten in die Familie der Tauben eingegliedert werden. Die Familie umfasst ca. 40 Gattungen und mehr als 300 Arten. Alle Rassen der europäischen und asiatischen Haustauben gehen auf die Felsentaube (Columba livia livia) zurück. Die Taube wurde früher als alle anderen Vogelarten vor rund 7.000 Jahren domestiziert. Wikipedia


 

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