Hilfe: Sie befinden sich auf...

Robert Koch-Institut, 10.12.01

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Robert Koch-Institut, 10.12.01

Auch "Nachzügler" profitieren noch von der Influenza-Impfung

In diesem Herbst ist zwar in Deutschland noch kein Nachweis von Influenzaviren zu verzeichnen. In der Regel häufen sich jedoch im Dezember die sporadischen Erkrankungen an Influenza, der echten Virusgrippe. Daher empfiehlt das Robert Koch-Institut allen gefährdeten Personen (Alter über sechzig Jahre, bestimmte Grundleiden, medizinisches Personal oder täglicher Kontakt mit vielen Menschen) die Impfung möglichst für Oktober oder November. "Aber auch `Nachzügler` profitieren noch von einer Impfung", schreibt Brunhilde Schweiger, Leiterin des Nationalen Referenzzentrums für Influenza am Robert Koch-Institut, im Editorial der Dezember-Ausgabe des Bundesgesundheitsblattes.


In dieser Ausgabe ist die Influenza, die zum Beispiel im Winter 1995/96 rund 30.000 Todesopfer gefordert hat, mit insgesamt vier Beiträgen renommierter deutscher Influenza-Experten ein Themenschwerpunkt: Wäre es sinnvoll, alle Kinder und Jugendlichen gegen Influenza zu impfen, wie es einige Experten empfehlen, weil diese Altersgruppe als "Beschleuniger" einer Influenzawelle fungieren kann? Wie gelingt es der Weltgesundheitsorganisation immer wieder, auch wirklich die richtigen Virus-Stämme zu identifizieren und als Bestandteile für den Impfstoff der kommenden Saison zu empfehlen? Wie funktioniert in Deutschland die Überwachung der Virusgrippe in der Praxis? Bewährt sich die seit Januar 2001 gesetzlich vorgeschriebene Meldepflicht für den Direktnachweis von Influenzaviren?

Weitere Themen der Dezemberausgabe sind das Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit, die neue Generation von Marker-Genen zum frühen Erkennen gentechnisch veränderter Pflanzen sowie Ratgeber und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu den neuen Fragestellungen der bioterroristischen Risiken. Außerdem im Heft: Richtlinien zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten (Neuformulierung und Kommentare) und eine Stellungnahme der Kommission "Human-Biomonitoring" des Umweltbundesamtes zu Nickel.

Die Monatszeitschrift "Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz" informiert über Maßnahmen zum Gesundheitsschutz, über Konzepte der Prävention, Risikoabwehr und Gesundheitsförderung und diskutiert wesentliche Entwicklungen in der biologisch-medizinischen Grundlagenforschung. Das Bundesgesundheitsblatt wird herausgegeben von den Bundesinstituten im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Das Robert Koch-Institut in Berlin ist Sitz der Redaktion.

Das Bundesgesundheitsblatt (www.bundesgesundheitsblatt.de) ist über den Buchhandel oder beim Verlag erhältlich (Springer-Verlag, Customer Service Journals, Tel. 06221-345247, Fax 06221-345229, subscriptions@springer.de). Presseexemplare sind über die Pressestelle des Robert Koch-Instituts erhältlich.

----------------------------------
Herausgeber:

Robert Koch -Institut
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nordufer 20
D-13353 Berlin
Tel 01888.754 2286
Fax 01888.754 2265
Presse@rki.de
www.rki.de

Weitere Informationen:
  • Presse@rki.de
  • www.rki.de
  • www.bundesgesundheitsblatt.de


Heidrun Wothe, Robert Koch-Institut
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Korrektur: Fortschritt für den Patienten: Neue Prüfmethode für Ballonkatheter 
 Seit 2000 keine Diphtherie mehr, aber weiter Gefahr!