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Deutsches Krebsforschungszentrum, 30.07.03

"einblick" 2/2003 des DKFZ ist jetzt erschienen

Die neue Ausgabe von "einblick" (2/2003), die Zeitschrift des Deutschen Krebsforschungszentrums, ist jetzt erschienen. Das besondere Augenmerk des Heftes gilt Werbestrategien und Lobbyarbeit der multinationalen Tabakriesen. Der "stern"-Journalist Dr. Georg Wedemeyer beleuchtet die vielfältigen Methoden der Einflussnahme der Tabakindustrie auf die Meinungsbildung politischer Entscheidungsträger. Dass die Tabakwerbung allen bisherigen Dementis der Rauchwarenlobby zum Trotz einen verführerischen Einfluss auf Jugendliche hat, kann der Epidemiologe und Sozialmediziner Professor Ulrich Keil mit Forschungsergebnissen aus Münster belegen.

Dem Tabakkonsum Einhalt zu gebieten ist das erklärte Ziel der Stabsstelle Krebsprävention am Deutschen Krebsforschungszentrum unter der Leitung von Dr. Martina Pötschke-Langer. Die Stabsstelle klärt über die Gefahren des Rauchens auf, berät Betroffene und bietet Hilfe an - ein Portrait.
Organtransplantationen sollen Leben retten. Sie können aber auch das Risiko erhöhen, an bestimmten Formen von Krebs, hauptsächlich an Hautkrebs, zu erkranken. Die Ursache hierfür liegt in der Schwächung der körpereigenen Immunabwehr, die nach Organverpflanzungen mit Medikamenten unterdrückt werden muss, um Abstoßungen zu vermeiden. Mediziner plädieren für eine verbesserte Nachsorge.
Tumorzellen zeigen eine andere genetische Aktivität als normale Zellen. Wissenschaftler hoffen, dadurch Prostatakrebs früher als bisher auf die Spur zu kommen.
Ein bewährtes Konzept der Krebstherapie gerät ins Wanken. Bestimmte Hormone, die bisher in der Behandlung von Krebs eingesetzt wurden, scheinen bei einigen Krebsformen Gegenteiliges bewirken zu können: Entstehung und Wachstum von Tumoren werden sogar begünstigt.
Außerdem im "einblick": Portrait der Deutschen Knochenmarkspenderdatei; neuer Wirkstoff gegen Hepatitis-B-Erreger; Alkohol und Tabak erhöhen das Risiko von Mundhöhlenkrebs; Metastasenbildung bei Brustkrebs; warum bei der Zellteilung exaktes Timing wichtig ist; das Deutsche Krebsforschungszentrum als Ausbildungsstandort; Krebszellen auf der Streckbank.
"einblick" ist die offizielle Zeitschrift des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Sie richtet sich an wissenschaftlich interessierte Laien, Patienten und deren Angehörige und kann kostenlos über einblick@dkfz.de oder per Fax: 06221- 42-2553 abonniert werden. Der "einblick" ist auch im Internet unter www.dkfz.de/einblick zu finden.

Diese Pressemitteilung ist im Internet abrufbar unter www.dkfz.de/presse/pminhalt.htm

Weitere Informationen:
  • htttp://www.dkfz.de/presse/pminhalt.htm


Dr. Julia Rautenstrauch, Deutsches Krebsforschungszentrum
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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