Hilfe: Sie befinden sich auf...

Universität Potsdam, 08.05.08

Ergänzend zum Artikel

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die Schlagworte zum Artikel klicken, um (andere) Artikel zu den jeweiligen Schlagworten anzuzeigen.
Auf der rechten Seite finden Sie ebenfalls Artikelinks und weitere Informationen zu den Schlagworten dieses Artikels.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Universität Potsdam, 08.05.08

Potsdamer Wissenschaftler entwickeln neue Materialien für Katalyse und Energiespeicherung

Effiziente und umweltschonende chemische Prozesse gewinnen ebenso an Bedeutung wie eine effektive Gasspeicherung für Anwendungen in der Energietechnik. Weltweit werden daher neuartige Gasspeicher und Katalysatormaterialien entwickelt. Da für diese Anwendungen große Oberflächen und eine gewisse Temperaturstabilität wichtig sind, haben insbesondere stabile, hochporöse Materialien, sogenannte metallorganischen Netzwerke, weltweit die Aufmerksamkeit der Forscher erregt. Eine internationale Forschergruppe unter der Leitung von Andreas Taubert, Juniorprofessor für Supramolekulare Chemie an der Universität Potsdam und am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Golm, hat nun in der renommierten Fachzeitschrift "Journal of the American Chemical Society" einen neuen Typ poröser Materialien vorgestellt.
Die sogenannten Metall-Peptid-Netzwerke bestehen aus Kupfer- oder Calcium-Ionen, die über kurze Proteinfragmente, sogenannte Peptide, miteinander verbunden sind. Die Substanzen weisen, analog zu den bisher bekannten metallorganischen Netzwerken, Hohlräume auf, die beispielsweise mit Wasserstoff beladen und in der Energiespeicherung Anwendung finden könnten. Der Vorteil der neuen Stoffe liegt in ihrer einfachen Strukturvariation durch Variation der Peptidbausteine. Da Peptide aus noch kleineren Komponenten, sogenannten Aminosäuren, aufgebaut sind, die fast beliebig gegeneinander ausgetauscht werden können, sind mittels ein und derselben Methode viele verschiedene Netzwerkstrukturen und damit verschiedene Eigenschaften erreichbar. So kann zum Beispiel ein Netzwerk für die Speicherung von Wasserstoff optimiert werden, wohingegen der Austausch einer einzigen Aminosäure im Peptid zu einer höheren Affinität zu Methan führen könnte und das entsprechende Material daher eher in der Methanspeicherung eingesetzt würde. Je nach Bedarf würde beispielsweise ein Auto eher mit einem für Wasserstoff oder für Methan optimierten Speichermaterial ausgerüstet.

Hinweis an die Redaktionen:
Der Beitrag der Potsdamer Wissenschaftler ist veröffentlicht in:
Alexandre Mantion et al., J. Am. Chem. Soc., 2008, 130, 2517. und Eur. Pat. Appl. 07150118.3-2104.
Als Ansprechpartner steht Ihnen Prof. Dr. Andreas Taubert von der Universität Potsdam telefonisch derzeit in Frankreich unter 0033 3 88 10 71 07 oder per
E-Mail: ataubert@uni-potsdam.de zur Verfügung.

Diese Medieninformation ist auch unter http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2008/pm097_08.htm im Internet abrufbar.


Andrea Benthien, Universität Potsdam
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Neue Leitlinien für die Behandlung von chronischem Asthma? 
 Molecular espionage shows a single HIV enzyme's many tasks

Klicken Sie auf die Schlagworte um weitere Links oder Infos dazu angezeigt zu bekommen
Weitere Artikel zu "Katalyse"

Wikipedia Logo
Als Katalyse (griechisch κατάλυσις, katálysis – die Auflösung, Abschaffung, Aufhebung) wird die Veränderung der Reaktionsgeschwindigkeit einer chemischen Reaktion durch Beteiligung eines Katalysators bezeichnet. Der Katalysator geht unverändert aus der Gesamtreaktion wieder hervor und kann somit mehrere Katalysezyklen durchlaufen, während der Substrat genannte Ausgangsstoff abgebaut und das Produkt aufgebaut wird. Der Begriff „Katalyse“ wurde 1835 von Jöns Jakob Berzelius in Analogie zu „Analyse“ gewählt.[1] Wikipedia


 
Weitere Artikel zu "Peptide"

Wikipedia Logo
Ein Peptid ist eine organische chemische Verbindung, die aus einer Verknüpfung mehrerer Aminosäuren hervorgegangen ist. Dabei sind die einzelnen Aminosäuren in einer definierten Reihenfolge (Sequenz) zu einer, meist unverzweigten, Kette verbunden. Die Aminosäuren in einem Peptid sind über eine Amidbindung miteinander verknüpft. Wegen der großen Bedeutung der Peptide in der Biochemie und organischen Chemie wird diese Form der Bindung häufig auch Peptidbindung genannt. Als Peptide bezeichnet man relativ kurze Aminosäureketten von bis zu etwa 50 (i.A. maximal 100) Aminosäuren. Wikipedia


 
Weitere Artikel zu "Wasserstoff"

Wikipedia Logo
Wasserstoff ist ein chemisches Element mit dem Symbol H (für lateinisch hydrogenium „Wassererzeuger“; von altgriechisch ὕδωρ hydōr „Wasser“ und γίγνομαι gignomai „werden, entstehen“) und der Ordnungszahl 1. Im Periodensystem steht es in der 1. Periode und der 1. Gruppe, nimmt also den ersten Platz ein. Wikipedia


 

Archiv

Themen

Schlagworte

Anzeigen