Hilfe: Sie befinden sich auf...

Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik..., 10.07.02

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik..., 10.07.02

Polarforschung ist jetzt auch Fraunhofer-Sache

Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik im arktischen Spitzbergen

Gletscher im arktischen Spitzbergen

Auf 12 Jahre erfolgreiche Polarforschung im arktischen Spitzbergen konnte Prof. Dr. Günter R. Fuhr zurückblicken, als er als ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Membranphysiologie der Humboldt-Universität zu Berlin und nun seit 1 ½ Jahren neuer Direktor des Fraunhofer-Instituts für Biomedizinische Technik (IBMT) im Juni die neuen Räume im Gebäude der Biophysik in der Invalidenstrasse 42 einweihte. Im letzten Jahr nahm Professor Fuhr den Ruf an das IBMT mit seinem Mutterinstitut in St. Ingbert im Saarland an.

"Ich kann auf eine erfolgreiche Zeit an der Humboldt-Universität zurückblicken, und eine entsprechende Kooperation wünsche ich mir auch für die Zukunft!" bekräftigte Professor Fuhr auf der Einweihungsfeier. Der Präsident der Humboldt-Universität, Prof. Dr. J. Mlynek, bestätigte seinerseits diesen Kooperationswunsch. Neben Niederlassungen in Sulzbach (Saarland), Bergholz-Rehbrücke bei Potsdam, Florida und China wurde deshalb auch eine Außenstelle an der Biophysik der Humboldt-Universität eingerichtet. Dieser Teil der Arbeitsgruppe für Medizinische Biotechnologie (AMBT) entwickelt neue Technologien, um verschiedenste medizinische Analyse- und Diagnoseverfahren zu kombinieren und auf Chipgröße zu miniaturisieren.

Neben diesen Mikro- und Nanotechnologien beschäftigt sich eine kleine Arbeitsgruppe weiterhin mit der Erforschung kryophiler Mikroalgen (Schneealgen) der polaren und alpinen Regionen unserer Erde. Nach grundlegenden Arbeiten steht nun die Nutzbarkeit dieser extremophilen Organismen in der Biotechnologie im Vordergrund. "Die mikroskopischen Algen, haben sich optimal an ein Leben im ewigen Eis und Schnee angepasst. Daraus wollen wir neue Technologien für enzymatische Prozesse in der Lebensmittel- und chemischen Industrie ableiten. Auch die Naturstoffe, die diese Algen produzieren, könnten wichtig für Nahrungsergänzungsmittel sein." umreisst der wissenschaftliche Leiter und Biologe Thomas Leya die nächsten Ziele der Polarforschung innerhalb des Fraunhofer-Instituts. Vom 25.8. bis 13.9.2002 wird deshalb wieder eine kleine Forschergruppe in Kooperation mit dem Imperial College in London und zwei Industrieaufträgen zu einer Expedition nach Spitzbergen aufbrechen, um die in Berlin eingerichtete Algenkultursammlung um vielversprechende Organismen zu erweitern.

Weitere Informationen zu Projekten und Stellenausschreibungen des IBMT sind im Internet unter http://www.fraunhofer.de zu finden.

Ansprechpartner:

Dipl.-Biol. Thomas Leya
Extremophilen-Forschung
Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik
Medizinische Biotechnologie (AMBT)
Am Zentrum für Biophysik & Bioinformatik
Humboldt-Universität
10115 Berlin

Telefon: 030/2093-8350
Fax: 030/2093-8359
Email: thomas.leya@rz.hu-berlin.de

Weitere Informationen:


Dipl.-Phys. Annette Maurer, Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Der effektivste Weg zur Heilung gesucht 
 Kinder mit Rheuma gehören zum Spezialisten