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Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation..., 29.08.07

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Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation..., 29.08.07

Partnerschaft zwischen DIMDI und Ärzte-Fachzeitschrift ZaeFQ

Mit der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen (ZaeFQ) wird eine Kooperation zwischen dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) und der ZaeFQ sichtbar. Seit Juli dieses Jahres ist die Zeitschrift ein Publikationsforum des DIMDI, das Ärztinnen und Ärzte über die Arbeitsbereiche des Instituts informiert.

Dr. Dietrich Kaiser, Direktor des DIMDI in Köln, und Professor Dr. Günter Ollenschläger, Schriftleiter der ZaeFQ in Berlin, haben die Vereinbarung zur Kooperation getroffen.

Information und Fortbildung des ärztlichen Berufsstandes gehören seit der Gründung der Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen zu deren zentralen Anliegen. Die Erweiterung des Spektrums um den Bereich Qualitätssicherung mit Blick auf Strukturen und Anforderungen des Gesundheitssystems ergab eine Fülle zusätzlicher Themen. Die Verknüpfung von Fortbildung und Qualitätssicherung ebnete den Weg zu einer sektorenübergreifenden und damit interdisziplinären Fortbildung. Die Zeitschrift entwickelte sich so zu einem Forum für eine evidenzbasierte Qualitätsdiskussion im Gesundheitswesen.


"Das DIMDI ist stolz darauf, hier mitzuwirken und einen Beitrag zur ärztlichen Fortbildung zu leisten", erklärt dazu Dr. Dietrich Kaiser.
Zu den Aufgaben des Instituts im Ressort des Bundesministeriums für Gesundheit gehören u.a. die Herausgabe deutscher Versionen von medizinischen Klassifikationen wie ICD-10, ICF, Operationenschlüssel (OPS), ATC oder MeSH sowie der Aufbau von Informationssystemen für Arzneimittel, Medizinprodukte und Health Technology Assessment (HTA). Insgesamt 70 Datenbanken stehen für die gleichzeitige Recherche nach medizinischer Literatur zur Verfügung. All diese Komponenten dienen der Evidenzbasierten Medizin durch die Verfügbarkeit von aktuellem Medizinwissen und modernen Methoden bei der Bewertung von Verfahren und Technologien. Als Grundlage von Entscheidungen ist dieses Wissen z. B. bei der Beratung von Patienten einsetzbar.
Das jährliche HTA-Symposium des DIMDI ist als ärztliche Fortbildung zertifiziert und unterstützt auch damit diesen Bereich. Hier treffen sich alljährlich Fachleute und Anwender zum Erfahrungsaustausch, z.B. in diesem Jahr am 18. und 19. Oktober zum Thema "Entscheiden in der Medizin".
Die regelmäßigen Beiträge des DIMDI in der Zeitschrift greifen praxisorientierte Themen wie auch methodische Themen auf und unterstützen damit auch die ärztliche Fortbildung.

Durch die gerade eingegangene neue Partnerschaft ist die ZaeFQ nun gemeinsames Publikations- und Diskussionsforum des Deutschen Netzwerks Evidenzbasierte Medizin (DNEbM), des Deutschen Cochrane Zentrums, der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ), des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) sowie des Guidelines International Network (G-I-N).

Das DIMDI stellt hochwertige Informationen für alle Bereiche des Gesundheitswesens zur Verfügung. Es entwickelt und betreibt datenbankgestützte Informationssysteme für Arzneimittel- und Medizinprodukte und verantwortet ein Programm zur Bewertung medizinischer Verfahren und Technologien (Health Technology Assessment, HTA). Das DIMDI ist Herausgeber amtlicher medizinischer Klassifikationen wie ICD-10-GM oder OPS und pflegt medizinische Terminologien, Thesauri, Nomenklaturen und Kataloge (z. B. MeSH, UMDNS, Alpha-ID, LOINC, OID), die u.a. für die Gesundheitstelematik von Bedeutung sind. Das DIMDI ermöglicht den Online-Zugriff auf seine Informationssysteme und 70 Datenbanken aus der gesamten Medizin. Dazu entwickelt und pflegt es moderne Software-Anwendungen und betreibt ein eigenes Rechenzentrum.

Weitere Informationen:


Susanne Breuer, Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Informatio
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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