Norddeutscher Biotech Verbund erfolgreich im Clusterwettbewerb "Industrielle Biotechnologie"
Insgesamt 19 Konsortien mit insgesamt 380 Unternehmen und 140 Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland hatten sich für die erste Stufe des Wettbewerbs beworben. Unter Einbeziehung einer mit internationalen Fachleuten besetzten Jury wurde eine Bewertung der eingereichten Ideenskizzen vorgenommen und insgesamt 6 Clustervorschläge für eine Weiterentwicklung der Konzepte vorgeschlagen.
Garabed Antranikian betont "die wissenschaftliche Expertise in diesem Cluster ist einzigartig und setzt Meilensteine in der Weißen Biotechnologie. Durch die ausgewogene Einbindung von wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Partnern, Großindustrie, KMU, Hochschulen und Forschungszentren, sowie Innovations- und Wirtschaftsförderagenturen wird ein hohes Maß an Nachhaltigkeit auch nach Ablauf der Förderperiode gewährleistet. Helmut Thamer unterstreicht "dieses Cluster macht die Weiße Biotechnologie im Norden weithin sichtbar".
Jörg Dräger, Hamburger Senator für Wissenschaft und Forschung begrüßt die auf der Expertise von Professoren und Professorinnen norddeutscher Hochschulen und ihrer hervorragenden Vernetzung mit Industriepartnern beruhenden Cluster-Initiative "in den Plänen zum weiteren Ausbau von Forschungsschwerpunkten der Hamburger Hochschulen nimmt die Industrielle Biotechnologie einen wichtigen Platz ein. Im Rahmen seiner Möglichkeiten wird Hamburg das Projektkonsortium Nachhaltige Biokatalyse auf neuen Wegen unterstützen."
Hintergrund:
Das BMBF will mit dem Wettbewerb BioIndustrie 2021 drei Forschungsverbünde auswählen, in denen regionale und überregionaleKompetenzen auf dem Gebiet der Weißen Biotechnologie zusammenwirken sollen. Es sollen sich selbst organisierende Cluster untereinander in einen Wettbewerb treten, die am Standort Deutschland die besten Voraussetzungen bieten, die Umsetzung von Wissen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie in Produkte, Produktionsverfahren und Dienstleistungen zu organisieren und zu realisieren.
Gefördert wird in der ersten Stufe die Erstellung eines Cluster-Konzeptes, in dem die notwendigen Innovationsträger eingebunden werden. In der zweiten Stufe sollen auf Basis der besten Konzepte FuE-Vorhaben zur Clusterbildung für einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren anteilig gefördert werden.
Kontakt:
Dr. Helmut Thamer,
TuTech Innovation GmbH,
Harburger Schloßstraße 6-12,
21079 Hamburg
Tel.: +49 40 76629-6001,
E-Mail: thamer@tutech.de,
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