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Universitätsklinikum Heidelberg, 08.03.06

Eine der modernsten Kinderkliniken Europas

Richtfest der "Angelika-Lautenschläger Kinderklinik" am Universitätsklinikum Heidelberg / Gemeinsame Finanzierung durch Sponsoren, Öffentliche Hand und Klinikum

Beim Richtfest dabei (von links): Rolf Stroux, Leiter des Universitätsbauamtes, Professor Dr. Dr. h.c. Peter Hommelhof, Rektor der Universität Heidelberg, sowie das Ehepaar Angelika und Manfred Lautenschläger.
Foto: Universitätsklinikum Heidelberg.

Mit dem Richtfest des Neubaus der Heidelberger Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin am 8. März 2006 wurde ein weiterer Meilenstein im Heidelberger Klinikring auf dem Universitätscampus im Neuenheimer Feld gelegt. In der der neuen Klinik sollen Anfang 2008 die ersten Patienten behandelt werden. "In Heidelberg entsteht eine der modernsten Kinderkliniken Europas", sagte Professor Dr. Eike Martin, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg.

Der Neubau wird nach der Ehefrau des Stifters Manfred Lautenschläger "Angelika-Lautenschläger-Kinderklinik" tragen. Nur durch die großzügige Spende der Manfred-Lautenschläger-Stiftung in Höhe von 13,8 Millionen Euro war eine Realisierung des Bauprojekts möglich. Bei dem Richtfest dankten der Finanzminister und der Wissenschaftsminister des Landes Baden-Württemberg, Gerhard Stratthaus und Professor Dr. Peter Frankenberg, dem Stifter für sein Engagement sowie Gabriele Geib, der Vorsitzenden der Aktion für krebskranke Kinder e.V., die mit rund 1,5 Millionen Euro die Finanzierung von Elternwohnungen übernommen hat.

Neubau der Universitäts-Frauenklinik in unmittelbarer Nachbarschaft

Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich auf 47,5 Millionen Euro; an der Finanzierung beteiligt sind neben den Sponsoren der Bund über das Hochschulbauförderungsgesetz, das Land Baden-Württemberg und das Universitätsklinikum Heidelberg. Schon bald werde in unmittelbarer Nähe der neuen Kinderklinik mit dem Neubau der Universitäts-Frauenklinik begonnen, sagte Finanzminister Stratthaus.

Auf die führende Rolle des Heidelberger Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät Heidelberg wies Wissenschaftsminister Frankenberg hin. Nicht nur in der Forschung, sondern auch in der Lehre und der Krankenversorgung nehme Heidelberg immer einen Platz in der Spitzengruppe ein. Dies gelte auch für den Bereich der Kinder- und Jugendmedizin.

Die neue Kinderklinik wird auf insgesamt 7.660 m² Nutzfläche über 20 Intensivpflege-, 70 Normalpflege- und 30 Tagespflegeplätze verfügen. Im Neubau werden der Untersuchungs- und Behandlungsbereich mit Allgemeiner- und Spezialambulanz, Funktionsdiagnostik, Endoskopie und Radiologischer Diagnostik untergebracht. Außerdem befinden sich hier ein Sozialpädiatrisches Zentrum und Forschungslabore. Das Universitätsklinikum rechnet mit etwa 7.500 stationären Fällen und rund 60.000 Besuchern im ambulanten Bereich pro Jahr.

Transparentes Gebäude / Attraktive Spiel- und Wartebereiche

Der Neubau markiert die Nordwestecke des Heidelberger Klinikrings und setzt sich aus Kubus, Flachbau und Eingangspavillon zusammen. Die Gebäude sind mit transparenten gläsernen Gängen miteinander verbunden. Der Kubus wächst inmitten einer als Park gestalteten Landschaft empor. Durch Böschungen und Höfe erhalten alle Flure sowie ein Großteil des Untergeschosses natürliches Licht. Die Höfe im Gebäude sowie die angelagerten Gartenhöfe bieten vielfältige Außenräume mit attraktiven Spiel- und Wartebereichen.

Der Entwurf des Gebäudes stammt vom Architekturbüro Nickl und Partner, München; für die Projektsteuerung ist das Universitätsbauamt zuständig.

Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: Annette_Tuffs@med.uni-heidelberg.de

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse


Dr. Annette Tuffs, Universitätsklinikum Heidelberg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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