Hilfe: Sie befinden sich auf...

Technische Universität Kaiserslautern, 16.10.06

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Technische Universität Kaiserslautern, 16.10.06

MEDICA 2006: Innovative Verfahren zur medizinischen Diagnostik und Weiterbildung

Die TU Kaiserslautern präsentiert sich in diesem Jahr vom 15. bis 18. November mit vier Ausstellungsexponaten und Innovationen auf der Düsseldorfer Fachmesse MEDICA. Alle Exponate werden in Halle 7a/B05 auf dem Gemeinschaftstand des Landes Rheinland-Pfalz/Saarland ausgestellt.

Fachgerechte Medizinerfortbildung beim Lasereinsatz
Die Lasersicherheit wird im Medizinbereich immer wichtiger. Bei unsachgemäßen oder ungenauen Einsätzen können die Augen und die Haut der Patienten und des Klinikpersonals geschädigt werden. Auch die in der Umgebung befindlichen Geräte und Hilfsmittel müssen gesetzliche Vorgaben und Richtlinien erfüllen. Um diese hohen Sicherheitsstandards zu gewährleisten, bietet der Fachbereich Physik der TU Kaiserslautern entsprechende Ausbildungseinheiten und Laserschutzkurse für medizinisches Personal an, die mit der Qualifikation zum "Laserschutzbeauftragten" zertifiziert werden.


Autofluoreszenz als Mittel der Tumor-Früherkennung und Krebstherapie
Eine sichere Frühdiagnose und rechtzeitige Therapie ist für eine effektive Behandlung von Krebspatienten unabdingbar und essentiell. Eine vielversprechende Methode stellt dabei die Photodynamische Diagnose (PDD) und Therapie (PDT) dar. Die Autofluoreszenzdiagnose ermöglicht nach Verabreichung von Farbstoffen unter Einstrahlung von blauem Licht die Tumore zu lokalisieren und abzugrenzen. Die anschließende Bestrahlung mit rotem Licht induziert photochemische Prozesse, die schließlich die Tumorzellen zum Absterben bringen. Vor allem die Diagnose und Therapie von Tumoren des Mundraums und von peripheren Lungentumoren soll hierbei deutlich verbessert werden.

Bekämpfung infektionsbedingter Todesfälle durch antimikrobielle Therapie ohne Nebenwirkungen
Weltweit häufen sich infektionsbedingte Todesfälle. Antibiotische Wirkstoffe entfalten bei neuartigen resistenten Bakterienstämmen nicht mehr ihre volle Wirkung. In einer Kooperation der Fachbereiche Biologie und Physik der TU Kaiserslautern wird an Behandlungsalternativen gearbeitet. So werden bei der photodynamischen Therapie Farbstoffe verabreicht, die sich selektiv in tumorösem Gewebe und auch in Bakterien anreichern. Durch Lichtwellen werden dann phototoxische Prozesse gestartet, krankes Gewebe oder Bakterien abtöten. Diese photodynamische Inaktivierung von Keimen ist für die medizinische Mikrobiologie eine neue nebenwirkungsarme Alternative.

Kohlenstoffschichten verbessern Implantatverträglichkeit
Bei der Herstellung medizinischer Instrumente und Implantate spielen die Materialen eine entscheidende Rolle. Das Institut für Dünnschichttechnologie hat durch die Entwicklung spezieller Niedertemperaturverfahren für die Beschichtung temperaturempfindlicher Substrate mit diamantähnlichem amorphen Kohlenstoff (DLC) eine Vielzahl neuer Anwendungsfelder im biomedizinischen Bereich entwickelt. Somit kann die Körperverträglichkeit erheblich verbessert werden. Es wurde nachgewiesen, dass mit Hilfe der DLC-Schicht die Ablagerung funktionsbeeinträchtigender kristalliner Biofilme auf Kathetern und Implantaten reduziert und somit die Verträglichkeit verbessert wurde.

Während der MEDICA wird die Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT) die Standbesucher über alle Fachgebiete und Institutionen der TU Kaiserslautern sowie über das umfangreiche Leistungsangebot der KIT informieren.

Quelle:
Kontaktstelle für Information und Technologie (KIT), Technische Universität Kaiserslautern, Paul-Ehrlich-Straße Gebäude 32, D-67663 Kaiserslautern, Telefon: (0631) 205-3001, Telefax: (0631) 205-2198, E-Mail: messe@kit.uni-kl.de, Web: http://www.kit.uni-kl.de

Weitere Informationen:


Dr. Cornelia Blau, Technische Universität Kaiserslautern
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Lungenschule an der Uniklinik - jeder fünfte Schüler durch Zigaretten belastet 
 Morphin und andere Opioide: Abhängigkeit und Toleranz untersucht