Hilfe: Sie befinden sich auf...

Universität Potsdam, 17.03.00

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Universität Potsdam, 17.03.00

Maßgeschneiderte Eigenschaften durch Nanostrukturierung

Maßgeschneiderte Eigenschaften durch Nanostrukturierung
Universitaet Potsdam auf der Hannover Messe 2000

Die Universitaet Potsdam wird auch in diesem Jahr auf der Hannover Messe vertreten sein. Vom 20. bis 25. Maerz 2000 informiert das Interdisziplinaere Forschungszentrum Duenne Organische und Biochemische Schichten der Uni Potsdam (IFZ DOBS) ueber die Herstellung, Charakterisierung und Anwendung organischer und biochemischer Funktionsmaterialien. Hergestellt in duennen Schichten oder an Grenzflaechen deponiert, bilden diese Stoffe Nanostrukturen, also Strukturen, deren Bestandteile rund 1000 mal kleiner sind als die Dicke eines menschlichen Haares. Das herausragende Merkmal solchermaßen strukturierter Materialien ist ein spezielles physikalisches, chemisches oder biologisches Eigenschaftsprofil.

Bei der Herstellung und Untersuchung der nanostrukturierten Substanzen koennen die Wissenschaftler aus Synthesechemie, Festkoerperphysik, Biochemie und Mikrotechnologie, die im Forschungszentrum zusammenarbeiten, auf einige außergewoehnliche Verfahren zurueckgreifen. Dazu gehoert die Organische Molekularstrahlabscheidung, mit der nanostrukturierte organische Materialien hergestellt werden koennen. Fuer Deutschland einmalig ist die Moeglichkeit, mit verschiedenen Methoden organische Substanzen unter Hochdruck zu untersuchen. Die Wissenschaftler des IFZ DOBS entwickelten außerdem neue bioanalytische Methoden. Sie konnten photochemische Methoden erschließen, um damit an Oberflaechen und Grenzschichten Strukturen zu erzeugen, die aus Molekuelen zusammengesetzt sind (supramolekulare Strukturen).
Eingesetzt werden die neuen Verfahren und Materialien bei der Entwicklung innovativer Zukunftstechnologien. Dazu zaehlen beispielsweise die Biotechnologie einschließlich der Entwicklung von Biosensoren und Bio-Chips oder die Optoelektronik mit der Einfuehrung hochleistungsfaehiger Systeme zur optischen Datenuebertragung und -speicherung. Andere Einsatzmoeglichkeiten der neuen organischen Nanomaterialien finden sich in der Nanoelektronik sowie in der Mikrosystemtechnik. In diesen Bereichen besteht ein Technologietransfer aus der Hochschule in die Industrie.

Hinweis an die Redaktionen:
Die Forschungen des IFZ BOBS werden praesentiert auf dem Gemeinschaftsstand des Landes Brandenburg, dem "Innovationsmarkt Brandenburg", (Halle 18 OG, Stand K 16).
Fuer weitere Informationen stehen Ihnen schon jetzt der Koordinator des Interdisziplinaeren Forschungszentrums Duenne Organische und Biochemische Schichten der Universitaet Potsdam, Dr. Burkhard Schulz, Tel. 0331/977-1504, Fax: 0331/977-1083 oder E-Mail: buschu@rz.uni-potsdam.de und Dr. Andreas Bohlen, Potsdamer Innovations- und Technologie- Transfer (PITT), unter 0331/977-1119 oder per E-Mail unter bohlen@rz.uni-potsdam.de zur Verfuegung.


Andrea Benthien, Universität Potsdam
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Welt-Tuberkulosetag am 24.03.2000 - Das Robert Koch-Institut bleibt der Bekämpfung der Tuberkulose v 
 Campus-TV über Brustkrebs: Heidelberger Wissenschaftler stellen neueste Forschungstrends dar