Hilfe: Sie befinden sich auf...

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 22.04.04

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 22.04.04

Lebensqualität von Frauen mit Brustkrebs

Untersuchung des Deutschen Zentrums für Alternsforschung an der Universität Heidelberg - junge Frauen besonders stark betroffen

Brustkrebs stellt die häufigste Krebserkrankung bei Frauen dar. In Deutschland erkranken jährlich über 46.000 Frauen an Brustkrebs, davon etwa 19.000 im Alter unter 60 Jahren. Die Prognose für die betroffenen Frauen hat sich in den letzten Jahren stetig verbessert. Die 5 Jahres-Überlebensrate liegt derzeit bei etwa 75%. Neben der reinen Überlebenszeit tritt damit auch die Lebensqualität für die betroffenen Frauen zunehmend in den Mittelpunkt. Nicht nur müssen sich diese Frauen mit der psychischen Belastung der Diagnose "Krebs" auseinandersetzen, der Tumor und seine Metastasen sowie die Behandlung können das Leben dieser Frauen in vielen Aspekten beeinflussen.

Im Rahmen einer durch die Deutschen Krebshilfe geförderten Untersuchung des Deutschen Zentrums für Alternsforschung (Leitung Prof. Dr. Brenner) und des Epidemiologischen Krebsregisters Saarland wurden über 300 Frauen aus dem gesamten Saarland zu ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität ein Jahr nach Diagnosestellung ausführlich befragt. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass nach Ablauf von einem Jahr für viele Brustkrebspatientinnen die allgemeine gesundheitsbezogene Lebensqualität und das körperliche Befinden gegenüber Kontrollpersonen aus der Allgemeinbevölkerung nicht eingeschränkt ist. Es fanden sich jedoch spezifische Beeinträchtigungen bezüglich der Rollenfunktion, dem emotionalen Befinden, der kognitiven Funktion und den sozialen Aktivitäten. Patientinnen mit Brustkrebs berichteten zudem vermehrt über Symptome wie Müdigkeit und Schlafstörungen sowie über finanzielle Einschränkungen. Diese spezifischen funktionalen und gesundheitlichen Einschränkungen waren am ausgeprägtesten bei den jüngeren Frauen und weisen auf Defizite bei der psychosozialen Versorgung hin.

Referenz:
Arndt V, Merx H, Stürmer T, Stegmaier C, Ziegler H, Brenner H. Age specific detriments to quality of life among breast cancer patients one year after diagnosis. Eur J Cancer 40 (5), 673-680, 2004.

Ansprechpartner
Dr. Volker Arndt
Deutsches Zentrum für Alternsforschung, Abt. Epidemiologie
Bergheimer Strasse 20, 69115 Heidelberg
Tel. 06221-54 8144, Fax. 06221-54 8142, e-mail: arndt@dzfa.uni-heidelberg.de

Rückfragen von Journalisten auch an:
Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de

und
Irene Thewalt
Pressestelle der Universität
Tel. 542311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de


Dr. Michael Schwarz, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Neues GBE-Heft Ungewollte Kinderlosigkeit 
 Nachsorge im Taschenformat