Hilfe: Sie befinden sich auf...

Universitätsklinikum Heidelberg, 14.10.05

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Universitätsklinikum Heidelberg, 14.10.05

Hilfe bei unerfülltem Kinderwunsch

Erfolgreiches Beratungs-Projekt der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg wird erweitert

Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch finden in der Hormonambulanz der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg professionelle Hilfe: Im Rahmen des Projekts "Selbstbeobachtung des individuellen fertilen Fensters im Zyklus durch die Kinderwunschpatientin" erlernen sie, ihre fruchtbaren Tage zu erkennen. Außerdem bieten die Experten eine entsprechende Basisdiagnostik an.

Bisher konnten nur Patientinnen teilnehmen, die bereits einen Termin in der Kinderwunschsprechstunde der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg vereinbart hatten. Aufgrund der guten Ergebnisse wurde das Projekt jetzt erweitert: Es steht nun allen Frauen offen, die seit mindestens einem Jahr unerfüllten Kinderwunsch haben. Es besteht keine Altersgrenze. Als Ausschlusskriterien gelten lediglich sehr lange Abstände der Blutung, d.h. wenn die Periode immer nur im Abstand von mehr als drei Monaten einsetzt. Außerdem sollten die Frauen während der Projektdauer keine Hormonbehandlung für den Kinderwunsch durchführen.

Interessierte können sich für weitere Informationen und zur Terminvereinbarung an die Hormonambulanz der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg wenden, Frau Dr. Petra Frank-Herrmann, Tel.: 06221 / 56 79 34.

Körpersignale erkennen und fruchtbare Tage vorhersagen

Ob eine Frau fruchtbar ist oder nicht, kann sie an vielfältigen Signalen erkennen. Sie kann lernen, diese körperlichen Veränderungen auf rein natürlichem Wege zu interpretieren und die fruchtbaren Tage um ihren Eisprung genau vorherzusagen. So erhöhen sich nicht nur die Chancen für eine spontane Schwangerschaft. Durch die genauere Kenntnis des eigenen Zyklus können Frauen auch aktiver an der Planung von Untersuchungen mitwirken und besser einbezogen werden.

"Die Teilnehmerinnen lernen, sowohl bei regelmäßigen, als auch bei langen, kurzen oder unregelmäßigen Zyklen den Eisprung genau vorherzusagen, ohne Geld in teure Hilfsmittel investieren zu müssen", erklärt die Leiterin des Projektes, Frau Dr. Petra Frank-Herrmann, Fachärztin für Gynäkologie an der Universitäts-Frauenklinik und Expertin auf dem Gebiet der Natürlichen Familienplanung, die die Beratungen und nötigen Untersuchungen selbst durchführt.

Innerhalb von zwei bis sechs Monaten werden mindestens zwei Zyklen beobachtet. Insgesamt kommen die Frauen zu drei kurzen Terminen in die Hormonambulanz. Selbstverständlich können die Teilnehmerinnen jederzeit wieder aus der Beratung aussteigen. Gefördert wird das Projekt von der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung.

Bei Rückfragen:
Dr. Petra Frank-Herrmann
Tel.: 06221 / 56 79 34

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse


Dr. Annette Tuffs, Universitätsklinikum Heidelberg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Rehabilitation von Unfallopfern 
 Wirksamkeit des Impfstoffes gegen Gebärmutterhalskrebs erwiesen