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Ludwig-Maximilians-Universität München, 03.12.01

Herausragende Ergebnisse durch interdisziplinäre Forschung. Der HighTechCampusLMU macht's möglich

Der neue HighTechCampusLMU der Universität München in Martinried-Großhadern bietet den Forschern hervorragende Möglichkeiten Synergien zu nutzen und hochkarätige interdisziplinäre Forschung voranzutreiben. Ein Beispiel: die Kooperation der Arbeitsgruppen von Professor Dr. Christoph Bräuchle, Lehrstuhl für Physikalische Chemie und Center for NanoScience (CeNS) und Professor Dr. Michael Hallek, Genzentrum, GSF und Klinikum Großhadern.

Hochempfindliche Spektroskopie und Abbildung einzelner Moleküle aus der Arbeitsgruppe Bräuchle wurde kombiniert mit der Erforschung des Infektionsweges von Viren, die in der Arbeitsgruppe Hallek für die Gentherapie entwickelt werden.


Erst vor etwa zwei Jahren ist Professor Bräuchle in die Neubauten der Fakultät für Chemie und Pharmazie auf den HighTechCampus in Martinsried-Großhadern gezogen, und bereits heute können beide Arbeitsgruppen auf eine gemeinsame bahnbrechende Publikation in "Science" hinweisen. Kurze Wege, schnelle persönliche Verständigung auch im Zeitalter moderner Kommunikationsmittel und exzellent ausgestattete Laboratorien sind wichtige Randbedingungen, unter denen solche Ergebnisse erzielt werden können.

Group of Prof. Dr. Christoph Bräuchlewhich has been working for several years on different topics in single molecule spectroscopy and imaging.The study of individual molecules allows one to look beyond ensemble-averaged properties, thus revealing details of the molecular behavior which are otherwise hidden by spatial, spectral and temporal averaging in ensemble measurements. Optical switches on the bases of single molecules have been developped and molecular machines in nanoporous cages are under investigation. A further topic is Single Virus Tracing, a novel single molecule sensitive technique for the investigation of biological processes on the molecular level. Newest results forming a detailed picture of the processes involved in the uptake of a virus in a living cell could be observed. This is of relevance to an understanding of the pathogenic mechanisms of a virus infection. In addition single virus tracing experiments can be applied to both improvement of virus-mediated gene delivery in living cells (e.g. gene therapy) and development of antiviral drugs.

Group of Prof. Dr. Michael HallekDevelopment of AAV gene therapy vectors and strategies for molecular therapy of hematopoietic malignancies

Recombinant adeno-associated virus (rAAV) is a promising vector for gene therapy. However, its broad host range is a disadvantage for its use in human somatic gene therapy in vivo. Therefore we wish to control the tropism of rAAV, by developing different strategies for receptor and tissue specific retargeting of rAAV. In 1999 we have been able to demonstrate for the first time that AAV vectors can be retargetet to specific receptors by genetic capsid modifications. We will now use Single Virus Tracing (SVT) to optimize these AAV retargeting vectors for human gene therapy.

Weitere Infos zum Science Paper
Professor Dr. Christoph Bräuchle
Ludwig-Maximilians-Universität München
Department Chemie/Center for NanoScience
Phone: +89+2180-7547

Ginger Pinholster, NYC
Phone: +001+202-326-6421
Fax: +001+202-789-0455
gpinhols@aaas.org

Weitere Informationen:


Cornelia Glees-zur Bonsen, Ludwig-Maximilians-Universität München
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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