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Helios Research Center GmbH, 01.09.05

HELIOS fordert Krankenhausrankings nach US-Vorbild auch für Deutschland

Fulda/Berlin, 01.09.2005. Seit gestern liegen die vom Gesetzgeber geforderten Qualitätsberichte der Krankenhäuser in Deutschland vor. Die 24 Kliniken der privaten HELIOS Kliniken GmbH hatten die erstmals vom Gesetzgeber geforderten Qualitätsberichte bereits zum 15. August 2005 veröffentlicht. Die HELIOS-Berichte gehen allerdings in ihrer Transparenz über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus. Deutschlandweit einzigartig ist, dass die Qualitätsberichte der HELIOS-Kliniken Informationen zur tatsächlichen Ergebnisqualität enthalten. So sind wesentliche Parameter, etwa die diagnosebezogene Krankenhaussterblichkeit, in den Qualitätsberichten der HELIOS-Kliniken ergänzt. Sämtliche Berichte sind im Internet einsehbar unter http://www.helios-kliniken.de/berichte.

Ralf Michels, Hauptgeschäftsführer der HELIOS Kliniken GmbH
HELIOS Kliniken GmbH, T. Oberländer

Anlässlich der Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums vom 30.08.2005 plädiert Ralf Michels, Hauptgeschäftsführer der HELIOS Kliniken GmbH, dafür, sich nicht mit den Qualitätsberichten in der aktuellen Form zufrieden zu geben. Er fordert eine höhere Transparenz und Einblick in die Ergebnisqualität der Krankenhäuser: "Auch wenn die Qualitätsberichte der Krankenhäuser nun für die Patienten einsehbar sind, fehlen doch die wesentlichen Angaben: Zahlen zur Qualität der Behandlungsergebnisse. Dazu gehört auch die Veröffentlichung der diagnosebezogenen Krankenhaussterblichkeit. Dies wird in Amerika schon lange in Form von Krankenhausrankings mit Fallzahlen und diagnosebezogener Sterblichkeit praktiziert. Die Rankings sind für Patienten ein entscheidender Faktor, um Krankenhäuser tatsächlich vergleichen zu können. Solche Rankings brauchen wir auch in Deutschland."


HELIOS hat einen entscheidenden Schritt zu mehr Transparenz bereits vollzogen. Da für den Patienten das Behandlungsergebnis entscheidend ist, hat HELIOS als erste Klinikgruppe in Deutschland wesentliche Parameter, etwa die diagnosebezogene Krankenhaussterblichkeit, in den Qualitätsberichten seiner Kliniken ergänzt. So enthalten die Berichte zu den häufigsten Diagnosegruppen (DRGs) jeder HELIOS-Klinik Angaben zur Sterblichkeitsrate im Vergleich zur deutschlandweit erwarteten Anzahl an Todesfällen.

"Patienten und niedergelassene Ärzte haben ein Recht auf Information", so Michels. "Sie brauchen eine Vergleichbarkeit über die tatsächlich erbrachte medizinische Qualität in Kliniken. Hierfür sind die vom Gesetzgeber geforderten Strukturberichte nur ein unzureichendes Instrument. HELIOS wird bei den Qualitätsberichten darauf drängen, sie auf ein so hohes Transparenzniveau hin zu entwickeln, wie wir es schon seit Jahren in unserem Berichtswesen pflegen".

Die private HELIOS Kliniken GmbH bietet schon seit Jahren mehr Transparenz seiner medizinischen Leistungen als jeder andere Klinikbetreiber. HELIOS setzt dabei erfolgreich auf die Messung und Veröffentlichung der medizinischen Ergebnisqualität. So hat HELIOS in seinen Kliniken eine um durchschnittlich 18 Prozent geringere Sterblichkeit als in vergleichbaren deutschen Krankenhäusern hinsichtlich der behandelten Fälle zu erwarten wäre. Auch Universitätskliniken zeigen schon Interesse am HELIOS-Qualitätsmanagementsystem.

Die HELIOS Kliniken GmbH ist mit einem Umsatz von EUR 1,2 Mrd. einer der großen privaten Träger von Akutkliniken. Derzeit gehören zum Konzern 24 Kliniken, darunter vier Krankenhäuser der Maximalversorgung in Erfurt, Berlin-Buch, Wuppertal und Schwerin. Zurzeit beschäftigt das Unternehmen 18.000 Mitarbeiter bei einer Gesamtkapazität von 9.400 Betten und jährlich 330.000 stationär behandelten Patienten.

Weitere Informationen:


Torsten Böhmer, Helios Research Center GmbH
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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