Hilfe: Sie befinden sich auf...

Universitätsklinikum Heidelberg, 03.11.04

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Universitätsklinikum Heidelberg, 03.11.04

Endometriose - das verkannte Frauenleiden

Gutartige, aber schmerzhafte Erkrankung mit Risiken für die Fruchtbarkeit / Universitäts-Frauenklinik Heidelberg bietet Hotline und Patientinnentag zum "Tag der Endometriose" am 8. November an

Jede zehnte Frau ist betroffen; schätzungsweise vier bis sechs Millionen Frauen leiden in Deutschland an Endometriose, einer gutartigen, aber häufig sehr belastenden Wucherung der Gebärmutterschleimhaut.

Am 8. November 2004 findet der "Tag der Endometriose" in Baden-Württemberg statt. An diesem Tag bietet die Abteilung Gynäkologische Endokrinologie der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Thomas Strowitzki) von 10 bis 13 Uhr eine telefonische Beratung unter 06221 / 56 79 33 an. Am Telefon beantworten Privatdozent Oberarzt Privatdozent Dr. Michael von Wolff und Dr. Christina Thöne von der Endometriose-Sprechstunde der Frauenklinik Fragen rund um das Krankheitsbild und seine Folgen.


Am Samstag, dem 13. November 2004, von 11 bis 13 Uhr veranstaltet die Frauenklinik zusammen mit der Endometriose-Selbsthilfegruppe Baden-Württemberg den 1. Heidelberger Tag der Endometriose. Experten stellen den aktuellen Wissenstand zur Endometriose, zur Erfüllung des Kinderwunsches von betroffenen Frauen sowie naturheilkundliche Ansätze der Behandlung vor. Die Selbsthilfegruppe Heidelberg zeigt Wege zum Umgang mit der Erkrankung auf.

Obgleich in der Öffentlichkeit wenig bekannt, gehört die Endometriose zu den häufigsten Erkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter, ist sogar die zweithäufigste chronische Frauenkrankheit überhaupt. Jedes Jahr gibt es bundesweit mehr als 30.000 Neuerkrankungen. Betroffene Frauen leiden Monat für Monat bei ihrer Regelblutung an starken Unterbauchschmerzen, die ihr Leben und ihre Partnerschaft negativ beeinflussen können und nicht selten zu Arbeitsunfähigkeit führen.

"Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), die sich außerhalb der Gebärmutter befindet, wird als Endometriose bezeichnet" erklärt Dr. von Wolff. Endometrioseherde können im ganzen Körpers auftreten, finden sich jedoch am häufigsten am Bauchfell, auf der Gebärmutter oder den Eierstöcken und können dort starke Schmerzen verursachen. Eine schwerwiegende mögliche Folge ist auch die Unfruchtbarkeit.

Die Endometriose neigt dazu, sich im Körper weiter auszubreiten. Wie die Schleimhaut in der Gebärmutter reagieren Endometrioseherde auf die hormonellen Veränderungen des Monatszyklus, d.h. sie werden auf- und abgebaut und können bluten. Es kann deshalb zu blutgefüllten Zysten und Verwachsungen kommen, die heftige Schmerzen verursachen. Mit Medikamenten oder operativen Eingriffen werden die Wucherungen und ihre Folgen behandelt.

Hotline der Endometriose-Sprechstunde Heidelberg:
Montag, den 8. November, 10 bis 13 Uhr: 06221/ 56 79 33

1. Heidelberger Tag der Endometriose, Veranstaltung für Patientinnen:
Samstag, 13. November 2004 von 11-13 Uhr Universitäts-Frauenklinik,
Heidelberg, Voßstr. 9, Hörsaal
Flyer: http://www.med.uni-heidelberg.de/...les/Downloads/endometriose.pdf

Kontakt:
Privatdozent Dr. Michael von Wolff
Dr. Christina Thöne
Tel: 06221-567856
Landesnetzwerk Endometriose: http://www.basieg.de/lnw/
Kontakt: Rosi Batzler Tel: 07253 / 245 29 E-Mail: endo@basieg.de
Heike Wengert 07130 / 78 91

Endometriose-Sprechstunde der Universitäts-Frauenklinik, Vossstrasse 9:
Freitag 8 bis 13 Uhr
Tel: 06221 / 56 79 34 (Termin nach Vereinbarung)

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.med.uni-heidelberg.de/aktuelles/

Weitere Informationen:


Dr. Annette Tuffs, Universitätsklinikum Heidelberg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Laufbandunikat ermöglicht Entdeckung der Schnelligkeit 
 Neue Wirkstoffe aus heimischen Wäldern