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Deutsche Sporthochschule Köln, 20.09.07

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Deutsche Sporthochschule Köln, 20.09.07

Durchgecheckt und gut trainiert

Die richtige Vorbereitung für den Marathon

Herbstzeit ist Marathonzeit - in vielen deutschen Städten gehen in den Monaten September und Oktober wieder tausende von Läufern an den Start. Marathon als Massenereignis, Marathon als Event - geht da der Respekt vor der Strecke und der körperlichen Belastung verloren? Investiert man die nötige Zeit in die Vorbereitung? Ist das Training ausreichend? Und vor allem auch: ist man hinreichend ärztlich untersucht?
Eine nicht auskurierte Bronchitis oder ein angeborener Herzfehler bzw. eine beginnende Arteriosklerose der Herzkranzgefäße können auf der 42,195 km langen Strecke zu schwerwiegenden medizinischen Problemen führen - leider auch mit Todesfolge. "Gerade in jüngster Zeit häufen sich die Fälle, in denen Menschen ohne jede ärztliche Voruntersuchung und zum Teil auch völlig unzureichend trainiert an den Start gingen. Bei einem Durchschnittsalter der Marathonteilnehmerinnen und -teilnehmer von über 40 Jahren ist das Risiko einer ernsthaften Vorschädigung des Herz-Kreislauf-Systems hoch", so Professor Hans-Georg Predel, Leiter der Abteilung für Präventive und Rehabilitative Sport- und Leistungsmedizin des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule. Der Marathonlauf stellt eine körperliche Höchstbelastung dar, für die es einer ärztlichen Voruntersuchung sowie einer sehr guten Trainingsvorbereitung bedarf.
Insbesondere für schlecht trainierte Freizeit-Marathonläufer ist der Gesundheitscheck beim Sportmediziner noch vor der Aufnahme eines Trainings mit hohen Umfängen ein absolutes Muss; genau wie der Bewegungsapparat mit Muskulatur und Gelenken muss auch das Herz-Kreislauf-System den Belastungen nicht nur durch den Wettkampf sondern auch durch das Training gewachsen sein.


Sabine Maas, Deutsche Sporthochschule Köln
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Der Blutkreislauf ist das Strömungssystem des Blutes, das vom Herzen und, wenn vorhanden, einem Netz aus Blutgefäßen (kardiovaskuläres System) gebildet wird. Wikipedia


 
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Der Begriff Training steht allgemein für alle Prozesse, die eine verändernde Entwicklung hervorrufen. (Vergleiche auch mit der unten angeführten Herleitung des Begriffes aus dem englisch-sprachigen.) Trainings-Effekte entstehen beim Menschen durch die Verarbeitung von Reizen. Diese Reize können aus dem Menschen selbst hervorgehen, indem zum Beispiel Vorgänge auf der kognitiven Ebene einen Reiz für Veränderungen auf der körperlichen und emotionalen Ebene darstellt. Ebenso können Reize von außen kommen, indem zum Beispiel eine (langfristige) Veränderung der Lufttemperatur die entsprechende Anpassung des gesamten Organismus fordert. Das heißt, dass sogenanntes sportliches Training, das den Menschen auf der körperlichen, kognitiven und emotionalen Ebene beeinflusst, mannigfache Trainingseffekte bedingen kann. Umgangssprachlich spricht man bereits bei einer einmalig durchgeführten Übungseinheit von Training. Im wissenschaftlichen Diskurs wird zwischen Übung und Training unterschieden. Denn eine Übung kann eine kurzfristige Anpassung bedingen. Systematisches Training zielt darauf, möglichst langfristig stabile Anpassungserscheinungen, d.h. Trainingseffekte zu erzielen.
- Im Bereich Sport - eine sich systematisch wiederholende Ertüchtigung mit dem Ziel, die körperliche, kognitive und emotionale Konstitution in der Weise zu verbessern, dass eine erhöhte Leistungsfähigkeit in der jeweiligen Sportart resultiert, siehe: Training (Sport) Wikipedia


 

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