Hilfe: Sie befinden sich auf...

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen..., 01.02.06

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen..., 01.02.06

Dt. Schlaganfall-Gesellschaft fordert bessere Versorgungsstrukturen

Herzinfarkt und die meisten Schlaganfälle haben eine gemeinsame Ursache. Die Zivilisationserkrankung Gefäßverkalkung, Atherosklerose genannt, löst einen plötzlichen Gefäßverschluss aus. Die Durchblutung ist jäh unterbrochen und das Gewebe stirbt innerhalb kurzer Zeit ab. Im Herzen kommt es zum Infarkt, im Gehirn zum Schlaganfall. Trotz der Ähnlichkeit empfinden die meisten Menschen den Herzinfarkt als bedrohlicher, zumal er sie in den "besten Jahren" zu treffen scheint, während an einem Schlaganfall doch eher ältere Menschen erkranken. "Diese Einschätzung ist ebenso falsch wie die Ansicht, dass Herzinfarkte wesentlich häufiger seien als Schlaganfälle. Die Studie der Oxford-Neurologen ergibt ein völlig anderes Bild", so Professor Dr. Martin Grond, 1. Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft.

Über drei Jahre wurden alle Gefäßerkrankungen bei 91.000 Bewohnern im Bezirk Oxfordshire registriert und analysiert. Anders als in früheren epidemiologischen Untersuchungen wurden auch ältere Menschen über 65 Jahren erfasst. Ergebnis: Beide Erkrankungen werden im Alter häufiger. Und: Der Herzinfarkt ist keineswegs die Erkrankung des mittleren Erwachsenenalters, und Schlaganfälle treffen keineswegs nur ältere Menschen. Diese neuen Erkenntnisse müssen nach Ansicht von Professor Grond, Siegen, Konsequenzen haben: Denn trotz der vielen Gemeinsamkeiten fehlen für Schlaganfallpatienten die engen Versorgungsstrukturen, die für Herzinfarkt-Patienten seit Jahren üblich sind. "Darüber hinaus ist bei älteren Patienten eine gute prophylaktische Versorgung und eine optimale Nachsorge doppelt wichtig", so Grond. Denn nur so können die bei dieser Patientengruppe häufig auftretenden Behinderungen nach einem Schlaganfall gemildert oder verhindert werden. Mit seinem Kollegen und Leiter der Studie, dem Oxford-Neurologen Peter Rothwell, ist sich Grond einig: Die Krankenversorgung des Schlaganfalls muss verbessert werden und eine Benachteilung in der Forschung dürfe es nicht länger geben.

Studie: Oxford Vascular Study publiziert im Lancet 2005; 366: 1773-83

-------------------------------------------------------------

ANTWORTFAX:
Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft fordert bessere Versorgungsstrukturen

___Bitte informieren sie mich regelmäßig über die Aktivitäten der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft

NAME:
MEDIUM:
ADRESSE:
TEL/FAX:

Pressekontakt für Rückfragen:

Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft
Pressestelle
Silke Jakobi
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel: 0711 8931 163
Fax: 0711 89 31 167
E-Mail: info@medizinkommunikation.org
Internet: www.dsg-info.de


Medizin - Kommunikation, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachges
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Zu Hause wieder Gehen lernen 
 Synthetisches Molekül birgt Hoffnung für Diabetiker