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Institut für Herz-Kreislaufforschung an der..., 22.11.07

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Institut für Herz-Kreislaufforschung an der..., 22.11.07

Schlagworte

Herz, Prothese, Stent

Dortmunder Herzstudie: Verbesserte Ergebnisse nach Stent-Prothese

Die biomedizinische Forschung am Standort Dortmund findet zunehmend internationale Beachtung. Die Einladung, Studienergebnisse auf dem internationalen Kongress der amerikanischen Herzgesellschaft vorzustellen, unterstreicht das Ansehen der Dortmunder Forscher. Die Studie wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Hubertus Heuer, dem Chefkardiologen am St.-Johannes-Hospital, durchgeführt.

Dr. Martin Schulz (li.), Institut für Herz-Kreislaufforschung an der Universität Witten/Herdecke, und Dr. Thomas Wetzel, niedergelassener Kardiologe aus Dortmund

Dr. Martin Schulz vom Institut für Herz-Kreislaufforschung an der Universität Witten/Herdecke untersuchte gemeinsam mit dem niedergelassenen Kardiologen Dr. Thomas Wetzel Herzinfarkt-Patienten, nachdem ihnen im Herzkatheterlabor am St.-Johannes-Hospital eine Stent-Prothese eingesetzt wurde. Die Patienten waren mit einer Verengung der Herzkranzgefäße im Krankenhaus aufgenommen worden. Der Engpass in den herzversorgenden Blutgefäßen wurde mit Hilfe eines Ballonkatheters aufgeweitet und anschließend mit einem entfaltbaren Gitterröhrchen, dem Stent, von innen abgestützt.

Nach der Behandlung müssen die Patienten über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr Medikamente einnehmen, die verhindern, dass sich an dem eingebrachten Fremdkörper ein Blutgerinnsel entwickeln kann. Das Medikament wirkt bei den meisten Patienten ohne Probleme. Dr. Wetzel: "Wir haben herausgefunden, dass Patienten, die schlecht auf das Medikament ansprechen, mit einer Verdopplung der Wirkstoffmenge geholfen werden kann. Diese Ergebnisse haben wir jetzt beim Kongress der American Heart Association in Orlando vorgestellt."

Das am Biomedizinischen Zentrum in Dortmund angesiedelte Institut für Herz-Kreislaufforschung koordiniert klinische Studien, die dazu beitragen die Versorgung von Patienten mit Herz- und Gefäßerkrankungen zu verbessern. Es kann sich dabei auf die Bereitschaft der Patienten stützen, die solche Untersuchungen möglich machen, indem sie den Verlauf Ihrer Behandlung und Genesung erfassen lassen. "Nur auf diesem Wege können Therapierisiken minimiert und die Chancen auf Heilung optimiert werden"; erklärt Dr. Schulz.


Dr. Holger Böhm, Institut für Herz-Kreislaufforschung an der Universität Witten/H
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Das Herz (lateinisch-anatomisch das Cor, griechisch-pathologisch die Kardia, καρδία oder latinisiert Cardia) ist ein muskuläres Hohlorgan, das den Körper durch rhythmische Kontraktionen mit Blut versorgt und dadurch die Durchblutung aller Organe sichert. Dabei arbeitet es genauso wie jede Pumpe, indem es die Flüssigkeit (Blut) ventilgesteuert aus einem Blutgefäß (Hohlvenen bzw. Lungenvenen, vgl. unten) ansaugt und durch ein anderes Blutgefäß (Truncus pulmonalis bzw. Aorta, vgl. unten) ausstößt. Wikipedia


 
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Eine Prothese (v. griech.: πρό pro = für + ϑέσις thesis = setzen, Stellung) bezeichnet in der Medizin den Ersatz von Gliedmaßen, Organen oder Organteilen durch künstlich geschaffene, funktionell ähnliche Produkte. Befindet sich die Prothese außerhalb des Körpers, spricht man von einer Exoprothese (wie z. B. bei künstlichen Gliedmaßen, Arm-, Bein- oder Handprothese), andernfalls von einer Endoprothese oder einem Implantat. Künstliche Hüftgelenke sind beispielsweise klassische Endoprothesen, gelten aber auch als ein Implantat. Das Besondere an diesem Implantattyp ist, dass es ein geschlossenes Implantat ist und vollständig von Körpergewebe umgeben ist (daher auch die Bezeichnung "Endo-"). Es gibt auch Prothesen, die sind zu einem Teil im Körpergewebe und ragen zu einem anderen Teile aus dem Körpergewebe heraus, die sogenannten offenen Implantate. Bekanntestes Beispiel ist das Zahnimplantat. Daneben gibt es offene Implantate, auf denen keine herausnehmbaren oder festsitzenden künstlichen Zähne gesetzt werden, sondern Ohrmuschelimitationen, wenn das Implantat im Ohrbereich im Schädelknochen steckt. Das gleiche gilt für Implantate, die im Gesichtsschädel stecken und an denen zum Beispiel Nasen- oder Augen-Prothesen, Epithesen, befestigt sind. Wikipedia


 
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Ein Stent ist ein medizinisches Implantat, das in bestimmte Organe eingebracht wird, um ihre Wand ringsum abzustützen. Es handelt sich um ein kleines Gittergerüst in Röhrchenform aus Metall oder Kunststoff. Wikipedia


 

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