Hilfe: Sie befinden sich auf...

Fachhochschule Aalen, 29.05.01

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Fachhochschule Aalen, 29.05.01

Doktorgrad in Medizinischer Optik

Dr. biol. hum. Karl Stock, Absolvent der FH Aalen, mit seinem Ulmer Doktorhut. (Foto: privat)

Aalener FH-Ingenieur Karl Stock promovierte an der Uni Ulm

(29.05.01/HS) Noch ist die Promotion von Fachhochschul-Absolventen nicht die Regel. Schließlich bilden die Fachhochschulen besonders praxisnah aus, und ihre Absolventen zieht es meist rasch in die Industrie, wo sie nicht selten führende Stellungen erreichen. Dass nach dem FH-Studium der wissenschaftliche Weg nicht verbaut ist, haben in den vergangenen Jahren aber immer wieder Absolventen bewiesen. Zu ihnen zählt auch der Aalener FH-Ingenieur Karl Stock, der vor kurzem seine Promotion an der Uni Ulm mit einmaligem Erfolg abgeschlossen hat.


Stock gehört zu den Doktoranden, die ihre Promotion nicht im Ausland erworben haben, sondern die Möglichkeit nutzten, die deutsche Universitäten den besten FH-Absolventen bieten. Fachhochschulabgänger mit einem sehr guten Notendurchschnitt können an verschiedenen Universitäten ein so genanntes Eignungsfeststellungsverfahren absolvieren, in dessen Rahmen sie zwei bis drei Semester lang verschiedene Lehrveranstaltungen der Uni besuchen und erfolgreich abschließen müssen. Nach bestandener Eignungsfeststellungsprüfung werden sie von der jeweiligen Fakultät als Doktorand zugelassen. Diesen "steinigen" Weg beschritt Karl Stock, der auf dem interdisziplinären Gebiet der Medizinischen Optik unter der Betreuung von Prof. Dr. Herbert Schneckenburger promovierte. Der Ellwanger Stock absolvierte an der Uni Ulm die geforderten Lehrveranstaltungen in Zellbiologie und Physiologie, legte ein biologisches "Praktikum für Mediziner" ab und schrieb eine Zulassungsarbeit über Einsatzmöglichkeiten des Lasers in der Mittelohrchirurgie, in der er eigene Experimente vorstellen konnte.

In knapp vier Jahren promovierte er anschließend mit dem Thema "Entwicklung, Evaluierung und Anwendung eines mikroskopischen Aufbaus zur tiefenaufgelösten Fluoreszenzmessung unter Totalreflexionsbedingungen" im Rahmen von zwei BMBF-Projekten der FH Aalen und des Instituts für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik (ILM) an der Universität Ulm. Dank der sehr guten Ausstattung und Infrastruktur im Aalener Studiengang Optoelektronik und dem FH-Institut für Angewandte Forschung (IAF) konnte er nahezu alle Experimente in Aalen durchführen. Er hinterließ eine theoretisch und experimentell hervorragende Arbeit sowie eine weltweit einmalige mikroskopische Beleuchtungseinheit, von der sich Prof. Schneckenburger und seine Ulmer Kollegen vielseitige Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis versprechen.

Stocks Arbeit wurde von der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm mit "summa cum laude" bewertet. Diese herausragende Bewertung erlangen nur wenige Uni-Absolventen, für einen Fachhochschul-Ingenieur wurde sie erstmalig vergeben. Seine Leistung ist um so höher zu erachten, als er während seiner gesamten Promotionszeit noch an verschiedenen anderen Projekten des ILM mitgearbeitet hat.

FH Aalen
Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation
Beethovenstr. 1
73430 Aalen
Axel Burchardt M.A.
Tel.: 07361 / 576 162
Fax: 07361 / 576 355
E-Mail: axel.burchardt@fh-aalen.de


Axel Burchardt, Fachhochschule Aalen
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Tanzsprache: Lügende Bienen enthüllen die Wahrheit 
 Harnsteine: neue Untersuchungsmethode