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Fraunhofer-Gesellschaft, 18.02.08

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Fraunhofer-Gesellschaft, 18.02.08

Digitaler Begleiter überwacht Atmung

Patienten mit Atemwegserkrankungen müssen ihren Lebensstil der Krankheit anpassen. Ein digitaler Begleiter unterstützt sie dabei. Zur Überwachung der Atmung wurde ein Messsystem direkt in die Kleidung integriert. Die Technik stellen Fraunhofer-Forscher au

Der digitale Begleiter schlägt dem Patienten Radtouren vor und dient als Navigationsgerät.
Fraunhofer ISST

Das in das T-Shirt integrierte Messsystem überwacht die Atmung.
Fraunhofer IIS

Reizstoffe vermeiden, richtig atmen, viel trinken, regelmäßig Ausdauersport treiben, Asthmatagebuch führen - Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen müssen sehr diszipliniert leben. Ein digitaler Patientenbegleiter kann sie künftig dabei unterstützen: Er protokolliert das Verhalten, erinnert an die Atemübungen, bietet telemedizinische Dienstleistungen, einen direkten Draht zu den Therapeuten und informiert zum Beispiel, welche Radtouren für den Patienten geeignet sind. Auf der CeBIT stellen Forscher der Fraunhofer-Institute für Software und Systemtechnik ISST und für Integrierte Schaltungen IIS das System am Beispiel eines Fahrradguides vor.


Der digitale Begleiter dient als Navigationsgerät und informiert die Radler mit Videoclips über Sehenswürdigkeiten. Vor allem aber kümmert er sich um gesundheitliche Bedürfnisse, wie Projektleiter Thomas Königsmann vom ISST berichtet: "Der PDA schlägt passende Touren vor und überwacht auf der Radwanderung die Atemwerte des Patienten." Abends kann der Arzt die Daten auslesen und sich ein Bild über den gesundheitlichen Fortschritt des Patienten machen. Falls notwendig, kann er aufgrund der Daten die Medikamente neu dosieren.

Die Atmung lässt sich mit dem Messsystem RespiSENS überwachen, das Forscher des IIS entwickelt haben. Es befindet sich direkt in der Kleidung und erfasst, wie schnell und stark der Träger atmet. Gemessen wird dies mit Hilfe von Atembändern. Dies sind zickzackförmige Leiterbahnen, die über Brust und Bauch in ein T-Shirt integriert sind und bei Dehnung ein elektrisches Signal abgeben. Die Rohdaten werden zu einem kleinen Modul geleitet, das sie aufnimmt, verarbeitet und die Informationen dann zu einem Handy oder PDA überträgt. Unterschreitet der Wert eine bestimmte, vorher festgelegte Größe, schlägt das System Alarm. "Das Gerät ist besonders stromsparend und so klein, dass es in der Kleidung nicht stört", sagt Projektleiter Andreas Tobola, "das Modul selbst ist nicht größer als ein Streichholzbriefchen, dazu kommt noch ein kleiner Akku zur Stromversorgung." Das Messsystem lässt sich vielfältig einsetzten: in der Schlafdiagnostik, der Fernbetreuung von Patienten oder im Sport. Leistungssportler, aber auch interessierte Freizeitsportler können damit ihre Atemfrequenz und -anstrengung mit hoher Robustheit messen.

Der digitale Patientenbegleiter und das Messsystem RespiSENS werden auf dem Fraunhofer-Stand in Halle 9, B36, vorgestellt.

Ansprechpartner:
Thomas Königsmann
Telefon 0231 97677-418
thomas.koenigsmann@
do.isst.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für
Software- und Systemtechnik ISST
Emil-Figge-Straße 91
44227 Dortmund
www.isst.fraunhofer.de

Herbert Siegert
Telefon 09131 776-7362
herbert.siegert@iis.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für
Integrierte Schaltungen IIS
Am Wolfsmantel 33
91058 Erlangen
www.iis.fraunhofer.de


Birgit Niesing, Fraunhofer-Gesellschaft
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Die Erkrankungen des Atmungssystems werden eingeteilt in

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Unter Atmung (lat.: Respiratio) versteht man allgemein den aeroben, das heißt Sauerstoff verbrauchenden Abbau (Dissimilation) von Stoffen zur Energiegewinnung und die damit einhergehende Abgabe von Kohlendioxid. In der Pflanzenwelt findet neben der Atmung (dem Abbau) auch Aufbau (Assimilation) statt. Einige Mikroorganismen können ihre Energieäquivalente auch ohne Sauerstoff als Elektronenakzeptor gewinnen, sie bestreiten also eine Anaerobe Atmung. Wikipedia


 

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