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Klinikum rechts der Isar der Technischen..., 18.04.07

Deutscher Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz mit neuem Webauftritt

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) präsentiert sich ab sofort mit einer neu gestalteten Website unter der bekannten Adresse http://www.neuropathischer-schmerz.de. Das umfangreiche Informationsangebot wurde komplett überarbeitet und zeigt sich in einem neuen und benutzeroptimierten Design entsprechend dem Corporate Design des Verbundes.

Das übersichtliche Layout der neu gestalteten Internetpräsenz des DFNS bietet auf den schnellen Blick umfassende und zielgruppengerechte Inhalte. Abrufbar sind ausführliche Informationen zum Verbund an sich wie Ziele, Struktur, Projektleiter und Partner sowie detaillierte Projektbeschreibungen. Eine gezielte Ansprache von Patienten, Ärzten und Medien ermöglicht darüber hinaus eine benutzeroptimierte Navigation und das schnelle Auffinden der gewünschten Information. So finden Patienten, deren Angehörige und eine interessierte Öffentlichkeit Informationen zu neuropathischem Schmerz wie ein umfangreiches Glossar und FAQs. Über ein Kontaktformular besteht die Möglichkeit beispielsweise an das nächstgelegene QST-Untersuchungszentrum verwiesen zu werden. Die Quantitativ Sensorische Testung, kurz QST, ist ein vom DFNS weiterentwickeltes und standardisiertes Untersuchungsverfahren, das eine genaue Analyse der neuropathischen Schmerzsymptomatik und damit die Voraussetzung für eine gezielte Therapie ermöglicht. Entsprechend stehen auch für Ärzte weiterführende Materialien wie Leitlinien oder Kongresskalender bereit. Medienvertreter können u.a. im Pressespiegel oder nach den Pressemeldungen recherchieren oder ihre Anfragen direkt an die zuständigen Ansprechpartner richten. Thematisch gegliedert finden alle Interessierten ausgewählte Links beispielsweise zu Schmerz im Allgemeinen oder zu neuropathischem Schmerz im Speziellen. Die Sitemap bietet schließlich eine Übersicht über alle Rubriken und Inhalte mit entsprechender Verlinkungen.


Neuropathischer Schmerz - Daten und Fakten
In Deutschland leiden etwa 6 Prozent der Bevölkerung an neuropathischen Schmerzen, umgangssprachlich auch Nervenschmerzen genannt. Die Schmerzen entstehen in Folge von Verletzungen oder Erkrankungen von Gehirn, Rückenmark oder Nerven. Zu den Ursachen zählen beispielsweise Operationen, hier insbesondere Amputationen (Phantomschmerz), Schlaganfall, Multiple Sklerose und Rückenmarksverletzung, aber auch Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes oder virale Erkrankungen wie die Gürtelrose (Herpes Zoster). Neuropathische Schmerzen gehen häufig mit brennenden Dauerschmerzen oder einschießenden Schmerzattacken einher. Die Patienten leiden oft auch unter unangenehmem Kribbeln oder Taubheitsgefühlen und berichten, dass selbst leichteste Berührungen der Haut starke Schmerzen verursachen können.

Über den DFNS
Der Deutsche Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) wird seit 2002 im Rahmen der Fördermaßnahme "Forschungsverbünde für Schmerzforschung" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel des DFNS ist, die Mechanismen bei der Entstehung neuropathischer Schmerzen besser zu verstehen (Pathophysiologie), die Chronifizierung von Schmerzen durch ein frühes Eingreifen zu verhindern (Prävention) und die therapeutischen Möglichkeiten wesentlich zu verbessern (Therapie). Alle Projekte des DFNS sind darauf ausgerichtet, den klinisch- wissenschaftlichen Leitgedanken, dass jeder einzelne Schmerzmechanismus eine spezifische Therapie erfordert (mechanismen-orientierte Therapie), in konkrete und zeitnah klinisch anwendbare Ergebnisse umzusetzen. Die beiden Sprecher des DFNS sind Prof. Ralf Baron, Kiel, und Prof. Thomas R. Tölle, München.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Thomas R. Tölle
Geschäftsstelle des DFNS
Neurologischen Klinik und Poliklinik im Neuro-Kopf-Zentrum
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Ismaninger Str. 22
81675 München
Tel: 089 - 4140-4658
Fax: 089- 4140-4659
DFNS@neuro.med.tu-muenchen.de

Weitere Informationen:


Tanja Schmidhofer, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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