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Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen..., 16.08.06

DEGUM: Schlaganfälle durch Ultraschall verhindern

In Deutschland erleiden jährlich mehr als 150.000 Menschen erstmals einen Schlaganfall. In etwa 20 Prozent der Fälle ist eine Karotisstenose die Ursache. Operatives Ausschälen einer verengten Halsschlagader kann dem Schlaganfall vorbeugen. Diese Operation ist allerdings nicht völlig risikolos: In zwei bis sechs Prozent der Fälle kann der Eingriff selbst zu einem Schlaganfall führen. "Die Entscheidung über die Art der Behandlung einer Karotisstenose muss deshalb für jeden einzelnen Patienten sorgfältig geprüft werden, damit dieser auch tatsächlich davon profitiert. Ultraschalldiagnostik spielt dabei eine entscheidende Rolle", sagt Professor Dr. med. Christian Arning, Präsident der DEGUM aus Hamburg. Der Leiter der Abteilung Neurologie an der Asklepios Klinik Hamburg-Wandsbek moderiert die vom Georg Thieme Verlag (Stuttgart) ausgerichteten Neuro-Ultraschall-Tage.

"Die Frage, ob eine Operation nötig ist oder zunächst medikamentös behandelt werden sollte, hängt vor allem vom Grad der Verengung ab - deshalb ist es so entscheidend, diesen genau zu bestimmen", betont Professor Arning. Hierfür hat sich eine spezielle Ultraschalltechnik, die farbkodierte Duplexsonographie, besonders bewährt. Sie ist ungefährlich, schmerzlos und beliebig wiederholbar. "Voraussetzung für eine sichere Diagnose ist jedoch, dass der Untersucher gut ausgebildet ist", sagt Professor Arning.

Zu den Inhalten der Fortbildung im Rahmen der Neuro-Ultraschall-Tage in Hamburg gehört auch die Erkennung besonderer Ursachen einer Gefäßstenose wie Gefäßentzündung, Bindegewebserkrankung oder Gefäßverletzung - auch einfache Sportverletzungen können einen Schlaganfalls verursachen. Diese Gefäßerkrankungen spielen als Ursache für einen Schlaganfall gerade bei jüngeren Patienten eine zunehmend große Rolle.

ANTWORTFORMULAR:

O Ich möchte ein Interview mit Herrn Professor Arning führen. Bitte stellen Sie für mich den Kontakt her.

O Bitte informieren Sie mich kontinuierlich über aktuelle Themen der DEGUM
per

O Post
O E-Mail.

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ADRESSE:

TEL/FAX:

Ihr Kontakt für Rückfragen:
Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
Pressestelle
Anna Julia Voormann
Postfach 30 11 20
70451 Stuttgart
Telefon: 0711 89 31 552
Fax: 0711 89 31 167
E-Mail: info@medizinkommunikation.org

Weitere Informationen:


Medizin - Kommunikation, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachges
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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