Hilfe: Sie befinden sich auf...

Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für..., 02.04.04

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für..., 02.04.04

Bewegung für Patienten mit schwerer Herzschwäche?Deutsche Herzstiftung unterstützt Forschungsprojekt

(Frankfurt am Main, 2. April 2004) Dass Patienten mit einer leichteren chronischen Herzschwäche von einem Ausdauertraining profitieren, wurde wissenschaftlich erst in den letzten Jahren nachgewiesen. Hieß es früher: "Nehmen Sie Ihre Wassertabletten und Digitalis und vor allem schonen Sie sich", so wird heute empfohlen: "Trainieren Sie und nehmen Sie einen Betablocker."

In einer sorgfältig geplanten Untersuchungsreihe am Herzzentrum in Leipzig sollen nun die Auswirkungen eines Ausdauertrainings bei einer Gruppe von schwer an chronischer Herzschwäche erkrankten Patienten geprüft werden. Die Deutsche Stiftung für Herzforschung, die mit der Deutschen Herzstiftung verschwistert ist, unterstützt das Projekt mit 40 000 Euro.


In den letzten Jahren konnte die Forschung zeigen, dass im Zusammenhang mit und ausgehend von einer Pumpschwäche des Herzens im gesamten Organismus Veränderungen entstehen. Sie ähneln einer chronischen Entzündung, die sich vor allem in den Gefäßen und der Skelettmuskulatur auswirkt. In Trainingsstudien bei Menschen auch höheren Alters, die unter Herzschwäche litten, ließ sich eindeutig nachweisen, dass ein regelmäßiges, individuell dosiertes Ausdauertraining die Herzfunktion und damit die körperliche Belastbarkeit nachhaltig und bedeutsam zu verbessern vermag. Es erwies sich, dass die Sorge vor einer Verschlechterung der Herzfunktion durch körperliche Belastung nicht nur unbegründet war, sondern geradezu eine gegenteilige Entwicklung bewirkte: Die ängstlich auf Schonung bedachten Patienten wurden kränker als die aktiven.

In dem Forschungsprojekt von Prof. Dr. med. Rainer Hambrecht wird nicht nur gezielt die Pumpfunktion des Herzens und die gesamte Leistungsfähigkeit von Kreislauf und Lungen im Verlauf des Trainingsprogramms erfasst, sondern vor allem auch geprüft, inwieweit die im Blut nachweisbaren Veränderungen der chronischen Entzündung positiv beeinflusst werden. Bestätigen sich in der von Prof. Hambrecht untersuchten Patientengruppe die positiven Ergebnisse, die bei Patienten mit einer nicht so ausgeprägten Herzschwäche bereits festgestellt wurden, könnte man diesen Betroffenen nicht nur guten Gewissens, sondern wohl begründet raten, dass sie sich regelmäßig und in den ärztlich festgelegten Grenzen belasten sollen und sie dadurch nicht nur länger, sondern auch besser leben werden.

3/2004

Information:
Deutsche Herzstiftung
Pressestelle
Telefon 069 95 51 28-140
Fax 069/95 51 28-313
koenig@herzstiftung.de

Weitere Informationen:


Pierre König, Deutsche Herzstiftung e.V./Deutsche Stiftung für Herzforschung
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Der Rapamycin-Wirkung auf der Spur 
 Eisendüngung des Ozeans steigert Nahrung für Tierwelt und verlagert Kohlendioxid in die Tiefsee