Hilfe: Sie befinden sich auf...

Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität,..., 23.10.07

Ergänzend zum Artikel

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die Schlagworte zum Artikel klicken, um (andere) Artikel zu den jeweiligen Schlagworten anzuzeigen.
Auf der rechten Seite finden Sie ebenfalls Artikelinks und weitere Informationen zu den Schlagworten dieses Artikels.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität,..., 23.10.07

Bessere Diagnostik von Blutgerinnungsstörungen: Chip machts möglich

Pharmakologen des Frankfurter Universitätsklinikums sind an Gewinnerprojekt des Innovationswettbewerbs Medizintechnik 2007 beteiligt. Neuartiger Chip mit Flusskammer verbessert Diagnostik von Gerinnungsstörungen

Wissenschaftler des Frankfurter Universitätsklinikums beteiligen sich zusammen mit Forschern aus Augsburg und Münster sowie Partnern aus der Industrie an einem Forschungsprojekt zur verbesserten Diagnostik von Blutgerinnungsstörungen. Als eines von mehreren Gewinnerprojekten beim Innovationswettbewerb Medizintechnik 2007 wird das gesamte Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit bis zu 1,5 Millionen Euro gefördert. Die Industriepartner sind eine Tochtergesellschaft der Olympus AG sowie eine auf Mikropumpensysteme spezialisierte Firma. "Wir wollen mit dem Einsatz dieses neuartigen Chips Störungen der Blutgerinnung zukünftig noch exakter bestimmen können", erklären Prof. Dr. Sebastian Harder und Dr. Ute Klinkhardt vom pharmazentrum frankfurt am Institut für Klinische Pharmakologie des Frankfurter Universitätsklinikums.

Die Frankfurter Arbeitsgruppe um Prof. Harder und Dr. Klinkhardt will hierbei eine Miniatur-Nachbildung der Blutgefäße auf einem Chip nutzen, um die Blutzirkulation nachzuahmen. Damit sollen Störungen der Blutgerinnung künftig nicht nur zuverlässiger, schneller und kostengünstiger erkannt werden. Das individuelle Blutungsrisiko vor einer Operation, krankhafte Störungen der Blutgerinnung oder die Wirkung blutverdünnender Medikamente könnten mithilfe eines neuen Chips bald zuverlässiger bestimmt werden. Wenige Mikroliter Blut reichen dafür aus. Die Forscher simulieren die physiologische Blutzirkulation mit durchsichtigen Kanälen auf einem Chip (Flusskammer), um die Blutgerinnung in Patientenproben genauer untersuchen zu können. Die künstlichen Mini-Blutgefäße werden aus einem elastischen Kunststoff geformt. Schallwellen setzen das Chipmaterial in Schwingung und pumpen so das Blut durch die Kanäle. Es wird erwartet dass mit dem neuen Verfahren sich die zahlreichen Bestandteile der Blutgerinnung besser beurteilen lassen als mit herkömmlichen statischen Messmethoden.

Frankfurt am Main, 23. Oktober 2007

Für weitere Informationen:

Prof. Dr. med. Sebastian Harder/
Dr. med. Ute Klinkhardt
Institut für klinische Pharmakologie
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt / Main
Fon (0 69) 63 01 - 6323/-7622
Fax (0 69) 63 01 - 76 17
E-Mail harder@em.uni-frankfurt.de
E-Mail klinkhardt@em.uni-frankfurt.de

Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt / Main
Fon (0 69) 63 01 - 77 64
Fax (0 69) 63 01 - 8 32 22
E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de
Internet www.kgu.de


Ricarda Wessinghage, Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Besser biegen mit Scharnier: Biomotoren und Nanotechnologie optimieren 
 Chirurgischer Klebstoff

Klicken Sie auf die Schlagworte um weitere Links oder Infos dazu angezeigt zu bekommen
Weitere Artikel zu "Blutgerinnung"

Wikipedia Logo
Die Hämostase (von griechisch αἷμα Häma „Blut“ und στάσις Stasis „Stauung, Stockung, Stillstand“; auch: Blutstillung, Stypsis) ist ein lebenswichtiger Prozess, der die bei Verletzungen der Blutgefäße entstehenden Blutungen zum Stehen bringt. Dadurch wird der übermäßige Austritt von Blut aus dem Blutkreislauf verhindert und die Voraussetzung für eine Wundheilung geschaffen. Die Blutstillung muss im Fall einer Verletzung hinreichend schnell einsetzen, um größeren Blutverlust zu vermeiden. Sie muss auf den Bereich der Verletzung beschränkt bleiben und darf nicht fälschlicherweise durch andere Ereignisse wie Entzündungen oder Infektionen ausgelöst werden. Wikipedia


 

Wikipedia Logo
Die Diagnose (griechisch διάγνωση, jeweils heutige Aussprache diágnosi, wörtlich „die Durchforschung“ im Sinne von „Unterscheidung“, „Entscheidung“; aus δια-, dia-, „durch-“ und γνώση, gnósi, „die Erkenntnis“, „das Urteil“) ist in Berufen der Gesundheit wie Medizin, Pflege, Physiotherapie oder der Psychologie die genaue Zuordnung von Befunden - diagnostischen Zeichen oder Symptomen - zu einem Krankheitsbegriff oder einer Symptomatik. Im weiteren Sinn handelt es sich bei der Diagnose um die Zuordnung von Phänomenen zu einer Kategorie. Wikipedia


 

Archiv

Themen

Schlagworte

Anzeigen