Hilfe: Sie befinden sich auf...

Universitätsklinikum Heidelberg, 19.05.04

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Universitätsklinikum Heidelberg, 19.05.04

Beeinflussen Erbfaktoren die Wirkung fettsenkender Medikamente?

Medizinische Universitätsklinik Heidelberg sucht übergewichtige Teilnehmer für klinische Studie zum "Metabolischen Syndrom"

Fast jeder vierte Erwachsene in Industrienationen ist davon betroffen: Für eine Studie sucht die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg übergewichtige Männer ab 40 und Frauen ab 50 Jahren, die an einem Metabolischen Syndrom mit Störung des Fettstoffwechsels leiden. Sie werden entweder mit einem fettsenkenden Medikament (Fenofibrat) oder einem Scheinmedikament (Placebo) behandelt und auf ihre Erbanlagen untersucht. Ziel ist es, genetische Merkmale zu identifizieren, die möglicherweise die Medikamentenwirkung verbessern. Die Behandlung mit Fenofibrat beeinflusst die Fettstoffwechselstörung günstig und kann dadurch einer Arteriosklerose vorbeugen.


Die Studie wird von der Kooperationseinheit Pharmakogenomik und angewandte Genomforschung der Abteilung Innere Medizin VI (Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie) der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg (Ärztlicher Direktor: Professor Dr. Walter Haefeli) durchgeführt.

Nach einer umfassenden, kostenlosen ärztlichen Untersuchung erhalten die Teilnehmer 12 Wochen lang entweder das Medikament oder das Placebo; die Untersuchung wird nach Abschluss der Studie wiederholt. Dazu gehört eine Blutentnahme, mit deren Hilfe ein genetisches Profil erstellt werden kann.

Für die Studie werden mindestens 100 Teilnehmer mit Übergewicht und niedrigem HDL-Cholesterin gesucht. Die Teilnahme ist kostenlos, Reisekosten werden erstattet. Wichtige Untersuchungsergebnisse werden dem Teilnehmer und seinem Hausarzt anschließend kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Untersuchung wird mit Forschungsmitteln finanziert und belastet nicht das Budget der Krankenkassen.

Das "Metabolische Syndrom", die Kombination von Übergewicht, Bluthochdruck oder Stoffwechselstörung (z.B. erhöhte Blutfette, erhöhter Blutzucker), begünstigt die Entstehung von Zuckerkrankheit, Herzinfarkt, Schlaganfall und arterieller Verschlusskrankheit. Neben falscher Ernährung mit übermäßiger Kalorienzufuhr und Bewegungsarmut spielen Erbfaktoren eine Rolle, die unter Umständen die Wirkung von Medikamenten beeinflussen.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Teilnahme beim Studienteam unter der Rufnummer 06221-56 4515 oder Faxnummer 06221-56 1331 oder per email-Anfrage (fems@med.uni-heidelberg.de).

Zusätzlich finden Sie weitere Informationen im Internet unter:
http://www.med.uni-heidelberg.de/aktuelles/Downloads/fems.pdf

Diese Pressemitteilung ist auch online verfügbar unter
http://www.med.uni-heidelberg.de/aktuelles/

Weitere Informationen:


Dr. Annette Tuffs, Universitätsklinikum Heidelberg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Tiere müssen nun weniger leiden (BfR-PD Nr. 04/2004) 
 Minitransplatantionen auch für PNH einsetzbar