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Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der..., 15.02.08
Aller guten Dinge sind drei
Max-Planck-Wissenschaftler enthüllen molekulare Details der Pflanzenabwehr

Angreifer haben keine Chance, denn sie treffen auf ein hochkomplexes Immunsystem der Pflanze, das den Angreifer schon nach dem ersten Kontakt heftig abwehrt. Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme einer Pilzspore, die versucht, in die Pflanze einzudringen.
Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung
Pflanzen müssen sich tagtäglich gegen Angriffe von Krankheitserregern wie Pilze, Bakterien oder Viren wehren. Dabei muss das pflanzliche Immunsystem zwischen Eigen- und Fremdproteinen unterscheiden, um den Angreifer überhaupt erkennen zu können. Viele Erreger werden schon an der Pflanzenoberfläche abgewehrt. Dieser für die Pflanze überlebenswichtige Mechanismus war bisher kaum erforscht. Wissenschaftler aus dem Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung in Köln fanden in Experimenten heraus, dass die Pflanze drei Protein-Bausteine benötigt, um einen an der Zellmembran sitzenden Abwehrkomplex zu bilden, der den Angreifer durch gezieltes Ausscheiden von wahrscheinlich giftigen Stoffen abwehrt (Nature, Online-Ausgabe vom 14. Februar 2008).
Weitere Informationen:
Michael Frewin, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de