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Universitätsklinikum Benjamin Franklin, 18.03.01

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Universitätsklinikum Benjamin Franklin, 18.03.01

Aktuelle Meldungen aus dem UKBF - Themenvorschläge

100. Patient mit Hirnschrittmacher

Am Universitätsklinikum Benjamin Franklin (UKBF) wird in diesem Monat der einhundertste Patient mit einem Hirnschrittmacher versorgt.
Die Neurochirurgische Klinik im UKBF unter Leitung von Prof. Dr.med. Dr.h.c. Mario Brock gehörte und gehört in Deutschland zu den ersten Zentren, die die erst 1996 eingeführte Hirnschrittmacher-Operation vor allem bei Patienten mit einer Parkinsonschen Erkrankung, mit unwillkürlichem Zittern (Tremor) und neuerdings auch bei seltenen Krankheiten (wie Dystonie) anwenden.

In einer interdisziplinären Sprechstunde für Bewegungsstörungen mit u.a. Neurochirurgen und spezialisierten Neurologen bietet die Klinik eine umfangreiche Vor- und Nachbetreuung für diese Patienten. Dies betrifft auch Betroffene, bei denen die Behandlung mit Medikamenten schwierig ist. Die enge Zusammenarbeit mit den betreuenden Hausärzten ist dabei selbstverständlich.
Weiteres siehe
UKBF-Mediendienste Nr. 52 (10/99) sowie Nr. 7 (12/98).
Ansprechpartner:
Dr. Jan Vesper (Neurochirurgie)
Tel.: (030) 8445-2273
Dr. Fabian Klostermann (Neurologie)
Tel.: (030) 8445-2276
Universitätsklinikum Benjamin Franklin
Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin
Fax: (030) 8445-2798
E-Mail: vesper@medizin.fu-berlin.de

Hilft Lichttherapie gegen Scheideninfektionen?
Studienteilnehmerinnen gesucht

Wiederholt auftretende vaginale Pilzinfektionen bedeuten oft erhebliche Beschwernisse für betroffene Frauen. Die Ursache der Erkrankung dürfte in einer Störung des Immunsystems liegen.Therapiestudien haben gezeigt, dass Lichttherapie eine Steigerung der unspezifischen Körperabwehr bewirken kann. Schwerwiegende Nebenwirkungen oder Komplikationen konnten in den bisherigen Untersuchungen nicht festgestellt werden.
In Zusammenarbeit mit den Frauenkliniken sowohl im Universitätsklinikum Benjamin Franklin (UKBF) als auch im Urban-Krankenhaus möchte die Abteilung für Naturheilkunde des Fachbereichs Humanmedizin der Freien Universität Berlin diese Frage genauer untersuchen.
Frauen mit wiederkehrenden Pilzinfektionen der Scheide wird angeboten, sich an dieser Studie zu beteiligen. Ziel ist es, mittels Lichttherapie das Risiko für ein Wiederauftreten dieser Erkrankung zu vermindern.
Der geplante Studienablauf sieht zunächst eine Eingangsuntersuchung durch einen Gynäkologen vor, Laboruntersuchungen erfolgen am Beginn und am Ende der Studie. Die Bestrahlung mit einer Sonnendusche erfolgt über 6 Wochen (3 mal pro Woche) in einem der drei Studienzentren (Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Krankenhaus am Urban, Krankenhaus Moabit). Ein halbes Jahr und ein Jahr nach der Bestrahlung erfolgt dann eine schriftliche Nachbefragung.
Interessentinnen
wählen bitte von montags bis freitags zwischen 9.00 und 16.00 Uhr die
Telefonnummer (030) 3976-3568; Fax: -3409
E-Mail: naturheilweise@km-berlin.de
Ansprechpartner:
Abteilung für Naturheilkunde
Fachbereich Humanmedizin der FU/UKBF
im Krankenhaus Moabit
Turmstraße 21, 10559 Berlin
(Leiter: Prof. Dr.med. Malte Bühring)
Tel.: (030) 3976-3400/-01; Fax: -3409

Lithium gegen Depressionen

Dr. Thomas BSCHOR, Oberarzt in der Psychiatrischen Klinik des Fachbereichs Humanmedizin der FU/UKBF, wurde in Mailand mit dem Poster Prize der International Academy for Biomedical and Drug Research ausgezeichnet.
Bschor erhielt die Auszeichnung für eine Studie, in der die Frage untersucht wird, ob Lithium nach Abklingen einer Depression abgesetzt werden kann oder zur Vermeidung eines Rückfalls eine gewisse Zeitlang weiter gegeben werden sollte.
Die Gabe von Lithiumsalzen ist - entgegen gelegentlich anders lautenden Meldungen - von großer Bedeutung für die Behandlung von Depressionen und Neigung zur Selbsttötung (Suizidalität). Dies hat nicht zuletzt die am UKBF angesiedelte "Berliner Lithium-Katamnese" (unter Leitung von Prof. Müller-Oerlinghausen) gezeigt.
Bei einer "Lithiumaugmentation" wird einem depressiven Patienten dann die natürlich vorkommende Substanz zusätzlich gegeben, wenn Antidepressiva alleine nicht ausreichen. Thomas Bschor konnte in seiner Studie zeigen, dass bei geheilten Patienten die Gefahr eines Rückfalls deutlich geringer ist, wenn die Lithium-Einnahme über mindestens ein halbes Jahr fortgesetzt wird.Die Studie wurde auch in der international führenden Fachzeitschrift "American Journal of Psychiatry" (157:9, 9/2000, Seite 1429 ff) publiziert.
Weiteres siehe
UKBF-Mediendienste Nr. 40 (8/99) sowie Nr. 105 (2/01).
Ansprechpartner:
Dr. Thomas Bschor
Psychiatrische Klinik der FU/UKBF
Eschenallee 3, 14050 Berlin
Tel.: (030) 8445-8670, Fax: -8365
E-Mail: bschor@medizin.fu-berlin.de

Trainingserfolge nach Schlaganfall

Dr. Thomas PLATZ, Oberarzt der Abteilung für Neurologische Rehabilitation am UKBF (in der Klinik Berlin), erhielt am 15. März 2001 anlässlich des diesjährigen Kongresses des Kuratoriums ZNS den mit 25.000 Mark dotierten Forschungspreis dieses Kuratoriums.
Die Auszeichnung wurde verliehen für seine Aufsehen erregenden Arbeiten über das Training des gelähmten Armes. Der Preis ging zum anderen auch an Dr. Gerloff (Tübingen).
Thomas Platz beschäftigt sich seit Jahren mit der Wiederherstellung von motorischen Funktionen nach einem Schlaganfall.
Ansprechpartner:
Prof. Karl-Heinz Mauritz
Chefarzt Neurologische Rehabilitation UKBF
und Ärztlicher Direktor der Klinik Berlin
Kladower Damm 223, 14089 Berlin
Tel.: (030) 36503-101; Fax: -123
E-Mail: rehaklin@zedat.fu-berlin.de

Studienbewerber bevorzugen FU-Zahnmedizin

Bewerber für einen Zahnmedizin-Studienplatz können Wünsche im Hinblick auf ihren Studienstandort äußern. Die Zahnklinik der FU (UKBF) lag dabei unter 28 Ausbildungsorten in Deutschland auf einem hervorragenden 7. Platz, die Charité auf Platz 22.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Wolfgang B. Freesmeyer
Zahnklinik der FU Berlin / UKBF
Aßmannshauser Straße 4-6, 14197
BerlinTel.: (030) 8445-6244, Fax: -6238
E-Mail: freesm@zedat.fu-berlin.de

Geschichte der Neurologie in Berlin

Prof. Dr. Rolf WINAU, Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin an der FU sowie Prof. Dr. Bernd HOLDORFF, Chefarzt der Abteilung Neurologie in der Schlosspark-Klinik Berlin, haben soeben einen Band über die medizinhistorische Entwicklung der Neurowissenschaften in Berlin vom Anfang des 19. Jahrhunderts bis zum ersten Drittel des 20. Jahrhunderts herausgegeben. Zu den Autoren gehört auch Prof. Peter MARX, Direktor der Neurologie am Universitätsklinikum Benjamin Franklin (UKBF).
Holdorff/Winau (Hg.):
Geschichte der Neurologie in Berlin
Berlin/New York (Verlag de Gruyter) 2001, 220 Seiten, DM 89,--, ISBN 3-11-016913-4
Ansprechpartner:
° Prof. Bernd Holdorff
Schlosspark-Klinik
Heubnerweg 2, 14059 Berlin
Tel.: (030) 3264-1152; Fax: -1150
E-Mail: info@schlosspark-klinik.de
° Prof. Rolf Winau
Institut für Geschichte der Medizin
Freie Universität Berlin
Klingsorstraße 119, 12203 Berlin
Tel.: (030) 830092-30, Fax: -37
E-Mail: winau@medizin.fu-berlin.de

Diese Meldungen sind auch als Themen-Anregung gedacht.
Wenden Sie sich bitte an die genannten Ansprechpartner.
Abdruck bzw. Verwendung frei.
Belegexemplar erbeten an:
UKBF-Pressestelle/MWM-Vermittlung
Kirchweg 3 B, 14129 Berlin
tel.: (030) 803 96 86; Fax: 803 96 87
E-Mail: ukbf@mwm-vermittlung.de


Dipl.Pol. Justin Westhoff, Universitätsklinikum Benjamin Franklin
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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