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Universität Duisburg-Essen, 09.05.08

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Universität Duisburg-Essen, 09.05.08

Schlagworte

AIDS, Diagnose

AIDS genauer diagnostizieren

Ein neues Verfahren für die HIV-Diagnostik entwickeln derzeit Forscher der Universität Duisburg-Essen zusammen mit mehreren Partnern im Verbund "CORUS". Dieser entscheidende Schritt wird in Zukunft eine genauere Diagnose der HIV-Infektionen und eine individuell auf den Patienten zugeschnittene Therapie ermöglichen.

Der Verbund wird vom Bundesforschungsministerium gefördert und von Prof. Daniel Hoffmann am Zentrum für Medizinische Biotechnologie der UDE koordiniert. Das AIDS hervorrufende Virus HIV ("Humane Immundefizienz-Virus") kommt in zwei Varianten vor, sogenannte X4- und R5-Viren. Beide dringen auf verschiedenen Wegen in menschliche Zellen ein und sind unterschiedlich aggressiv. Die Überlebensprognose und richtige Therapiewahl hängen davon ab, welche der beiden Varianten im Patienten vorherrscht oder sich gerade entwickelt.

Die Forscher im CORUS-Verbund arbeiten jetzt an der Entwicklung von Molekülen, mit denen X4- und R5-Viren aus Blutproben von Patienten herausgefischt und selektiert werden können. Die verschiedenen Virusvarianten können dann mit bewährten Labormethoden sehr viel genauer untersucht werden, als das heute der Fall ist.

Verbundpartner sind neben der UDE das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, das Chemotherapeutische Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus in Frankfurt, die Universitätskliniken in Köln und Düsseldorf, sowie Siemens Diagnostics.

Weitere Informationen: Dr. Lydia Didt-Koziel, Zentrum für Medizinische Biotechnologie (ZMB), Tel. 0201/183-3670, -4640, 0171/10 30 502, zmb@uni-due.de

Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430


Beate Kostka M.A., Universität Duisburg-Essen
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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Acquired Immune Deficiency Syndrome (engl. für erworbenes Immundefektsyndrom, zumeist als AIDS oder Aids abgekürzt) bezeichnet eine spezifische Kombination von Symptomen, die beim Menschen in Folge der durch Infektion mit dem HI-Virus induzierten Zerstörung des Immunsystems auftreten.[1] Diese Symptome bestehen aus Sekundärinfektionen (auch opportunistische Infektionen genannt) und Tumoren. Bereits während der mehrjährigen, symptomfreien Inkubationsphase können antivirale Medikamente eingesetzt werden, die die Lebenserwartung von Infizierten steigern können. Eine Heilung ist jedoch nicht möglich, da die HI-Viren nicht vollständig aus dem Körper entfernt werden können. Wikipedia


 
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Die Diagnose (griechisch διάγνωση, jeweils heutige Aussprache diágnosi, wörtlich „die Durchforschung“ im Sinne von „Unterscheidung“, „Entscheidung“; aus δια-, dia-, „durch-“ und γνώση, gnósi, „die Erkenntnis“, „das Urteil“) ist in Berufen der Gesundheit wie Medizin, Pflege, Physiotherapie oder der Psychologie die genaue Zuordnung von Befunden - diagnostischen Zeichen oder Symptomen - zu einem Krankheitsbegriff oder einer Symptomatik. Im weiteren Sinn handelt es sich bei der Diagnose um die Zuordnung von Phänomenen zu einer Kategorie. Wikipedia


 

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