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Medizinische Hochschule Hannover, 19.02.06

Mehr als 2000 MHH-Besucher erkunden die Welt des Gehirns

Organisatoren über Andrang beim "Tag der Gesundheitsforschung" hoch erfreut

Wo sitzt das Spaßzentrum? Kabarettistin Uta Beger lässt sich und den Besuchern das Gehirn an einem riesigen Modell erklären.
MHH-Pressestelle

Der "Tag der Gesundheitsforschung" in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) am heutigen Sonntag ist ein voller Erfolg geworden. Weit über 2000 Besucher informierten sich bei der Ausstellung "Die Welt im Gehirn" über neueste Forschungsergebnisse der Neurowissenschaftler. Mehr als 20 Arbeitsgruppen präsentierten sich in der Ladenpassage der MHH mit Postern, Modellen und Führungen.

Dicht umlagert waren die Stände, als sich Kabarettistin Uta Beger als "Barbara Hornbostel" die wissenschaftlichen Erkenntnisse von den MHH-Forschern erklären ließ. Uta Beger schreckte dabei vor nichts zurück: Besucher mussten für Gleichgewichtsübungen in die Hocke gehen, Wissenschaftler auch sehr außergewöhnliche Fragen beantworten. An den Ständen, bei Führungen und in Foren erfuhren die Besucher zudem etwa, wie ein Operateur im Gehirn navigiert und konnten auch die feinen Werkzeuge in die Hand nehmen. Wie im Gehirn Nachrichten übermittelt werden und welcher Bereich wofür zuständig ist, erläuterten die Mediziner an einem fast zwei Meter großen Hirnmodell.

Die Organisatoren des "Tages der Gesundheitsforschung", Professor Dr. Reinhard Dengler, Direktor der MHH-Abteilung Neurologie, sowie Professorin Dr. Karin Weißenborn, ebenfalls aus der MHH-Abteilung Neurologie, waren über den Besucheransturm hoch erfreut. Die MHH beteiligte sich zum zweiten Mal an dem bundesweiten Aktionstag. Mit dem "Tag der Gesundheitsforschung" wollen Wissenschaftler und Ärzte die Bedeutung der Forschung für die medizinische Versorgung verdeutlichen.

Die Hochschule gehört zu den wichtigsten norddeutschen neurowissenschaftlichen Zentren und ist mit mehreren Abteilungen in das vom Land geförderte "Zentrum Systemische Neurowissenschaften" Hannover eingebunden. Mehr als 100 Forscher und Ärzte der MHH sind in diesem Bereich in Forschung und Krankenversorgung aktiv. Neben dem Zentrum Neurologische Medizin mit den Abteilungen Neurologie, Neurochirurgie und Physikalische Medizin und Rehabilitation bearbeiten auch die Neuroradiologie, die Neurophysiologie, die Neuroanatomie und die Klinik für Nuklearmedizin sowie die Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie und Bereiche der Kinderklinik neuromedizinische Fragestellungen.


Ein Foto von der MHH-Ausstellung zum "Tag der Gesundheitsforschung" können Sie unter pressestelle@mh-hannover.de anfordern. Wenn Sie in unserem E-Mail-Verteiler sind, geht Ihnen ein Bild als jpg-Datei mit einer gesonderten Mail zu.


Stefan Zorn, Medizinische Hochschule Hannover
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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