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Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), 14.12.07

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Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), 14.12.07

Weise aus dem Morgenland besuchen die FAL - Deutsch/Ägyptisches Jahr der Wissenschaft und Technologie endet mit der FAL

Foto 1: Das Deutsch-Ägyptische Jahr der Wissenschaft und Technologie war eine gemeinsame Initiative des deutschen und des ägyptischen Ministeriums für Bildung und Forschung im Jahr 2007.

Foto 2: Die Redner/innen des 2. Workshops "Better Plants for Better Life" im Deutsch-Ägyptischen Jahr der Wissenschaft und Technologie. Von links: Ebtissam Hussein, Universität Kairo; Michaela Schlathölter, Saatzucht Petersen, Lundsgaard; Mahmoud Saker, NRC Kairo; Salah Ahmed, NRC Kairo; Heiko Kiesecker, DSMZ Braunschweig; Ewald Schnug, FAL Braunschweig; Shawky Bekheet, NRC Kairo; Mervat Ahmed, ARC Kairo; Reinhard Lieberei, Universität Hamburg; Ahmed Ashoub, ARC Kairo; Dirk Selmar, Technische Universität Braunschweig; Silvia Haneklaus, FAL Braunschweig. (Foto: FAL-PB)
Foto: FAL-PB

Diesmal waren es nicht drei, sondern 6 Weise aus dem Morgenland, deren Weg um Weihnachten anstatt in den Stall zu Bethlehem nach Braunschweig in die Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) führte. Zum zweiten Male trafen sich in 2007 Wissenschaftler/innen aus Deutschland und Ägypten unter dem Motto "Better Plants for Better Life" und diskutierten über die Möglichkeiten der Biotechnologie zur Verbesserung von Biomasseproduktion, ernährungsphysiologischen, pharmakologischen und technologischen Eigenschaften von Kulturpflanzen sowie deren Resistenz gegenüber biotischen und abiotischen Stress.


Die deutschen Forscher/innen fokussierten auf neue biotechnologische Methoden in der Pflanzenforschung und auf neue Verfahren, wie z.B. Pflanzen, die durch "Biofumigation" (Entwicklung biologisch aktiver Gase als Produkt des aktiven Stoffwechsels oder des Abbaus von Pflanzenrückständen im Boden) das Wachstum von Krankheitserregern vermindern, oder funktionelle Lebensmittel, wie z.B. ein schwefel- und selenreicher Brokkoli, dessen Verzehr sich günstig auf die Verhinderung und evtl. auch Heilung von Prostatakrebs auswirken soll. Die ägyptischen Kollegen und Kolleginnen debütierten mit dem besonders ausgefallenen und anspruchsvollen Konzept, mit Hilfe gentechnisch veränderter Organismen Landminen aufzuspüren.

Der Workshop fand vom 11.-12. Dezember im Forum der FAL statt und war Teil der Veranstaltungen im Rahmen des Deutsch-Ägyptischen Jahres der Wissenschaft und Technologie, das die Ministerien für Bildung und Forschung anlässlich des 100-jährigen Bestehens wissenschaftlicher Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern initiiert hatten.

Die Veranstaltung steht auch am Ende der 60-jährigen Geschichte der FAL, deren Institute sich im neuen Jahr auf 3 neue Bundesforschungsinstitute verteilt wieder finden: das Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde sowie das Institut für Pflanzenbau und Grünlandwirtschaft im "Julius Kühn-Institut", die Institute des Bereiches "Tier" im "Friedrich-Löffler-Institut" und das Institut für Agrarökologie, die Institute der Bereiche "Agrarökonomie" und "Technik" sowie das Institut für Ökologischen Landbau im "Johann Heinrich von Thünen-Institut".

Die Beiträge beider Workshops "Better Plants for Better Life" (Teil 1 im April 2007 in Kairo, Teil 2 im Dezember 2007 in Braunschweig) werden auf der Website http://www.yearofscience.org verfügbar gemacht.

Kontakt: Prof. Dr. Dr. Ewald Schnug und Dir. & Prof. Dr. Silvia Haneklaus, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), Institut für Pflanzenernährung und Bodenkunde, Bundesallee 50, 38116 Braunschweig, Tel.: 0531 596 2101; E-Mail: pb@fal.de.

Weitere Informationen:


Margit Fink, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL)
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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