Hilfe: Sie befinden sich auf...

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt..., 10.05.07

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt..., 10.05.07

Wachstumsmarkt MBA - Erste systematische Studie zum Einsatz von MBA-Programmen in deutschen Unternehmen

FRANKFURT. Der MBA, der Master of Business Administration, ist für immer mehr Unternehmen ein akzeptiertes Instrument der Personalentwicklung - der MBA-Markt in Deutschland und Europa zeigt seit einigen Jahren erhebliches Wachstum. Die Goethe Business School hat diese Entwicklung zum Anlass genommen, gemeinsam mit der Deutschen Telekom systematisch verschiedenen Fragestellungen rund um das Thema MBA nachzugehen. Heraus kam dabei die Studie "Best Practices für Ihr Unternehmen. Studie zum effizienten Einsatz von MBA-Programmen in der Personalentwicklung", deren Ergebnisse am 26. Juni innerhalb eines Round Table für Personalverantwortliche vorgestellt werden.


Die Studie macht deutlich, dass der Einsatz von MBA-Programmen als Weiterbildungsmaßnahme gestiegen ist und weiter steigen wird. Dies zeigt sich neben einer sehr guten Rücklaufquote daran, dass 81 Prozent der an der Studie teilnehmenden Unternehmen ihren Beschäftigten die Teilnahme an MBA-Programmen ermöglichen. Die vorrangigen Zielgruppen eines MBA-Programms sind Führungskräfte (80 Prozent) und außertariflich bezahlte Experten (57 Prozent). Zentrale Voraussetzung, die ein künftiger MBA-Teilnehmer im Unternehmen erfüllen muss, ist dabei erwartungsgemäß für 97 Prozent der Antwortenden eine herausragende Leistung. Daneben spielen längere Unternehmenszugehörigkeit (78 Prozent) und vorhandenes Führungspotential (77 Prozent) eine wichtige Rolle.


Für die tatsächliche Auswahl der Kandidaten ist allerdings die Eigeninitiative des Mitarbeiters entscheidend (75 Prozent). Hierin liegt die Gefahr, dass man unter Umständen diejenigen Mitarbeiter fördert, welche sich am meisten Gehör verschaffen, aber nicht notwendigerweise die besten. Dies lässt sich nur mit transparenten und gut durchdachten Prozessen verhindern. Die Notwendigkeit, Prozesse zu optimieren, zeigt sich auch daran, dass nur 29 Prozent der Unternehmen ihre Mitarbeiter auch nach der Teilnahme gezielt weiter fördern.

Bei der Auswahl des MBA-Programms spielen Rankings, Akkreditierungen und Reputation einer Business School lediglich eine untergeordnete Rolle. Vielmehr stehen für die Personalverantwortlichen die Internationalität (welche von 79 Prozent der Unternehmen gefordert wird) und der Praxisbezug (für 64 Prozent ein entscheidendes Kriterium) ganz oben auf der Liste der Auswahlkriterien. Dies ist konträr zur Selbstwahrnehmung verschiedener deutscher Business Schools und auch im Gegensatz zur Situation in den angelsächsischen Ländern.

Der gute Rücklauf der Antworten unterstreicht das erhebliche Interesse in deutschen Unternehmen an dem Thema MBA. Knapp ein Drittel der befragten Unternehmen schätzt dessen zukünftigen Bedarf als steigend ein. Dabei können diejenigen den höchsten Return on Investment (ROI) aus dem Einsatz des MBA als Weiterbildungsmaßnahme erzielen, die das Instrument am besten in ihre übergeordnete Personalentwicklungsstrategie einbetten und durch Standards und transparente Prozesse unterfüttern.

-----

HR Round Table "Best Practices für Ihr Unternehmen. Studie zum effizienten Eibsart von MBA-Programmen in der Personalentwicklung"

Wann? 26. Juni 2007, 11 Uhr
Wo? Eisenhauer Raum, Campus Westend, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt am Main

Anmeldungen: Antje Eberle, eberle@gbs.uni-frankfurt.de

-----

Informationen: Mareile Prüßner, Goethe Business School, Tel: (069) 905503-752, Fax (069) 905503-730, pruessner@gbs.uni-frankfurt.de, www.gbs.uni-frankfurt.de

-----

Die Goethe Business School (GBS)
Die 2004 gegründete Goethe Business School ist eine Stiftung der Universität Frankfurt und eng mit dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften verbunden. Die GBS ist Anbieter qualitativ hochwertiger, international ausgerichteter Weiterbildungsprogramme für Führungskräfte. Mit ihrem Angebot will die GBS zu der kleinen Riege international anerkannter, hochrangiger Business Schools aufschließen. Zum Angebot der GBS gehören Master-Studiengänge, offene Seminare und maßgeschneiderte Programme für Unternehmen.

Der Master of Business Administration (MBA)
Der MBA ist ein postgradualer Studiengang für Akademiker mit erster Berufserfahrung. Er macht insbesondere Nicht-Betriebswirtschaftler fit für eine Management-Karriere.

Weitere Informationen:


Stephan M. Hübner, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main)
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Neue Ära des Gleichstellungsrechts - Internationale Konferenz an der Universität Oldenburg 
 Science Cubes - Wissenschaft zu den Bürgern bringen