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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 24.04.06

Universität Erlangen-Nürnberg: Bayerisch-Kalifornisches Hochschulzentrum

Mit über 280.000 Euro und 42 geförderten Projekten liegt die Universität Erlangen-Nürnberg an der Spitze der von BaCaTeC, dem Bayerisch-Kalifornischen Hochschulzentrum (http://www.bacatec.de) geförderten Universitäten in Bayern. Dies geht aus einem jetzt veröffentlichten Fünf-Jahres-Bericht hervor, den BaCaTeC unter dem Titel "High-Tech-Forschung zwischen Bayern und Kalifornien" zusammengestellt hat. An der TU München konnte BaCaTeC 28 Projekte mit 191.000 ¤ fördern, an die Münchener Universität flossen in 21 Projekte 150.000 ¤ Fördermittel.

Ein deutlicher Multiplikationseffekt der von BaCaTeC vermittelten Gelder wird dadurch sichtbar, dass viele der von BaCaTeC geförderten Projekte Kristallisationskeime für erfolgreiche Forschungsvorhaben waren, mit denen insgesamt knapp 2 Mio. ¤ zusätzliche Fördermittel eingeworben wurden. Darunter war beispielsweise ein Projekt des Erlanger Lehrstuhlinhabers für Strömungsmechanik Prof. Dr. Dr. h.c. Franz Durst mit der Stanford University, an das sich ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit 240.000 ¤ gefördertes Forschungsvorhaben anschloss. Im Bereich der Krebsforschung profitierte ein Projekt des Erlanger Lehrstuhlinhabers für Genetik Prof. Dr. Georg Fey in Kooperation mit dem Scripps Research Institute von der BaCaTeC-Initiative: Hier schloss sich eine Förderung der Wilhelm Sander-Stiftung sowie ein SIBR-Grant der amerikanischen Förderinstitution NIH (National Institute of Health) in der Größenordnung von zusammen 120.000 ¤ an.

Das Bayerisch-Kalifornische Hochschulzentrum BaCaTeC wurde im Herbst 2000 auf Initiative des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber gegründet und hat als gemeinsame Einrichtung aller bayerischen Hochschulen seinen Sitz an der Universität Erlangen-Nürnberg.

BaCaTeC strebt an, die wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Bayern und Kalifornien in den High-Tech-Bereichen Life Sciences, Neue Werkstoffe, Informations- und Kommunikationstechnologie, Umwelttechnik und Mechatronik zu verstärken. Als Kristallisationskeime wurden in den letzten fünf Jahren 154 Projekte mit knapp über einer Million Euro angestoßen. Aus dieser Initiative entwickelten sich mehrere Projekte, die nach dieser Anschubphase erfolgreich eigene Fördermittel eingeworben haben. BaCaTeC finanzierte darüber hinaus Summer Schools in Bayreuth, Würzburg und München mit dem Ziel, Nachwuchswissenschaftler aus Bayern und Kalifornien zusammenzubringen und zu neuen Forschungsideen anzuregen.

Künftige Schwerpunkte von BaCaTeC werden im Ausbau seiner Präsenz in Kalifornien liegen. Ferner wird die weitere Vernetzung der Bayerischen und Kalifornischen High-Tech-Forscher unterstützt. Seit Anfang des Jahres existiert beispielsweise eine Wissenschaftler-Kontaktbörse online unter http://www.bacatec.de. Dort haben Wissenschaftler die Möglichkeit, Kooperationspartner zu suchen bzw. sich selbst als potentieller Partner für Forschungskollegen zu präsentieren.

Die nächste Förderrunde für Forschungsprojekte beginnt im Juli 2006. Nächster Einreichungstermin für neue Projekte ist der 15. Oktober 2006.

Weitere Informationen für die Medien:

Dr. Rainer Rosenzweig
Tel.: 09131/85 -24001
e-mail: rosenzweig@bacatec.org


Ute Missel, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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