Tumorerkrankungen der Kopfspeicheldrüsen
Treffen internationaler Experten an der Universität Bremen

Mikroskopisches Bild eines gutartigen Speicheldrüsentumors mit zahlreichen Zysten.

Mikroskopische Aufnahme von Chromosomen eines Speicheldrüsentumors. Anzahl und Lage der farbigen Punkte helfen den Fachleuten bei der korrekten Diagnose der Tumoren.
Wissenschaftler aus aller Welt werden am 9. Dezember 2006 in Bremen tagen, um auf dem ersten interdisziplinären Speicheldrüsen-Symposium in Bremen das Verständnis für Entstehung und Behandlung von Tumorerkrankungen der Speicheldrüsen zu erweitern. Bösartige Tumore der Speicheldrüsen repräsentieren vier Prozent der Krebserkrankungen im Kopf- und Halsbereich und immerhin ein Prozent aller bösartigen Tumore. Gutartige Speicheldrüsentumoren sind aber viel häufiger und oft nur schwer von den bösartigen zu unterscheiden. Damit stellen Speicheldrüsentumore eine besondere diagnostische Herausforderung dar. Die meisten wissenschaftlichen Arbeiten zu den einzelnen Tumorgruppen basieren auf Studien mit geringen Fallzahlen und in die Diagnose werden noch zu selten genetische Marker einbezogen. Die Veranstalter, das Zentrum für Humangenetik, Universität Bremen und das Speicheldrüsenregister Hamburg wollen im Rahmen dieser Veranstaltung durch grenzübergreifende Kooperationen eine einheitliche Basis für klinische Studien und ein optimales Qualitätsmanagement in der Routine schaffen. Außerdem soll auf diesem Symposium das Interesse für ein europäisches Speicheldrüsentumor-Netzwerk geweckt werden.
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Weitere Informationen:
Universität Bremen
Zentrum für Humangenetik
Dr. Inga von Ahsen
Tel.: 0421 218 7775 oder 0421/1692583
E-Mail: vonahsen@uni-bremen.de


