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Technische Universität Berlin, 17.10.07

TUB: Pack' die Badehose ein, und dann nüscht wie raus nach . . . ?

Die TU Berlin hat Badende über die Wahl ihrer Badestelle befragt / Die Ergebnisse der Onlineumfrage liegen nun vor

Das Fachgebiet "Vergleichende Landschaftsökonomie" der TU Berlin hat Berliner und Brandenburger zu den Vorlieben bei der Wahl ihrer Badestellen befragt. Erste Ergebnisse der Onlineumfrage liegen nun vor: Die größte Gruppe an Teilnehmern war vor dem Interview zuletzt im Schlachtensee baden. Mit einigem Abstand lag an zweiter Stelle die Krumme Lanke. Danach folgten mit etwa gleicher Anzahl an Nennungen der Liepnitzsee im Landkreis Barnim und das Strandbad Wannsee. Diese Dominanz der innerstädtischen Badestellen im Südwesten Berlins verdeutlicht, welche Bedeutung die Badestellen für die Naherholung in einem städtischen Ballungsraum wie Berlin haben. So gab auch über die Hälfte der Personen an, sich weniger als vier Stunden an einer Badestelle aufzuhalten. Viele Berliner und Brandenburger scheinen die Badestellen somit eher für eine kurze Erfrischung zu nutzen, denn für lange Aufenthalte "am Strand".


Badende legen großen Wert auf Sauberkeit und Wasserqualität
Die Umfrage sollte auch zeigen, welche Qualität und Ausstattung den Badenden wichtig ist. Die Ergebnisse zeigen, dass die Sauberkeit der Badestelle und die Badegewässerqualität für den Großteil der Teilnehmer die wichtigsten Anforderungen sind. Entsprechend nutzen auch zwei Drittel aller Befragten die Veröffentlichungen zur Gewässerqualität im Internet, ein Viertel informiert sich sogar regelmäßig über dieses Medium. Dagegen werden überfüllte Badestellen und Hunde an der Badestelle von einer großen Gruppe der Teilnehmer als sehr störend empfunden. Aus den Kommentaren am Ende der Befragung lässt sich auch entnehmen, dass viele Teilnehmer die Anzahl der Badestellen mit FKK-Erlaubnis als zu gering empfinden.

Rund 1000 Personen beteiligten sich an der Onlineumfrage
Trotz des eher nassen und kühlen Sommers war die Resonanz auf die Umfrage, die knapp zwei Monate im Internet zu erreichen war, groß. Über 2.000 Personen haben die Eingangsseite der Umfrage aufgesucht und 948 haben den Fragebogen vollständig beantwortet. Die Antworten zeigen, dass die Berliner und Brandenburger sehr badefreudig sind und die zahlreichen Badestellen an Seen und Flüssen in Berlin und Umgebung gerne zur Erholung nutzen. Mehr als 80 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren vor dem Interview schon baden. Über ein Drittel der Befragten gab an, dass sie während einer Badesaison mindestens einmal pro Woche oder häufiger baden gehen, während rund 60 Prozent mindestens zwei- bis dreimal im Monat Badestellen aufsuchen.
Eine detaillierte Auswertung der Interviews erfolgt im beginnenden Semester im Rahmen eines Studienprojektes. Dieses soll unter anderem zeigen, welche Verbesserungen sich diejenigen Berliner und Brandenburger wünschen, die dafür einen finanziellen Beitrag zahlen würden. Unterstützt wurde das Fachgebiet "Vergleichende Landschaftsökonomie" bei der Umfrage von dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo), der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz (SenGUV), den Berliner Bäderbetrieben (BBB) sowie dem Brandenburger Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz (MLUV).

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Volkmar Hartje, Institut für Landschaftsarchitektur und Umweltplanung der TU Berlin, Fachgebiet Landschaftsökonomie, Straße des 17. Juni 145, 10623 Berlin, Tel.: 030/314 243537, E-Mail: hartje@imup.tu-berlin.de
Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie außerdem auf der Homepage des Fachgebietes: www.landschaftsoekonomie.tu-berlin.de

Weitere Informationen:


Dr. Kristina R. Zerges, Technische Universität Berlin
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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