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Technische Universität Kaiserslautern, 01.03.06

Terahertz-Strahlung: Neue Perspektiven in der Messtechnik - Internationaler Workshop an der TU Kaiserslautern 1. bis 2. März 2006

Zwischen Mikrowellen und Infrarot liegt ein bisher nur wenig beachteter Teil des elektromagnetischen Spektrums: der Terahertz-Bereich (THz). Während der größte Teil des elektromagnetischen Spektrums, das von den Radiowellen bis zur Gammastrahlung reicht, längst technisch genutzt wird, werden Wellen im THz-Bereich bisher kaum eingesetzt. Der Grund liegt in der aufwändigen technischen Realisierung von Sendern und Empfängern.

Dabei bietet die langwellige Strahlung mit Wellenlängen zwischen drei mm und 30 µm einige Vorteile im Vergleich zum angrenzenden Mikrowellen- und nahen infraroten Spektralbereich. Die energiearme Strahlung kann Papier, Kleidung, Mauerwerk und Kunststoff durchdringen, ohne die Zusammensetzung der durchstrahlten Materie zu verändern oder Menschen zu schädigen.

Die technische Nutzung der Strahlung eröffnet neue Möglichkeiten in der berührungslosen Messtechnik, wie z. B. in der Qualitätssicherung, der Biotechnologie oder der Sicherheitstechnik. Seit einigen Jahren arbeiten Forscher auf der ganzen Welt an neuen Technologien, mit denen sich THz-Wellen erzeugen und empfindlich nachweisen lassen. Erste kommerzielle Geräte kommen in den Markt, THz-Systeme finden bereits Anwendung in der Pharmaindustrie, der Halbleiterindustrie und in der Raumfahrt.

Um den Dialog zwischen Forschern, Systementwicklern und Anwendern zu fördern, laden das Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (IPM) und der VDI vom 1.bis 2. März 2006 zum 2. Terahertz-Workshop an die TU Kaiserslautern ein. Hier treffen sich international anerkannte THz-Experten mit potenziellen Anwendern aus der Industrie und diskutieren über neue Trends in der THz-Messtechnik. Neben Vorträgen über die Geräte- und Messtechnik auf der Basis von THz-Spektroskopie und abbildenden Verfahren (THz-Imaging) liegt der Fokus auf industriellen Anwendungen im Bereich Qualitätssicherung und Prozesskontrolle sowie in der Sicherheitstechnologie.

Weitere Informationen:


Dipl.-Volkswirt Thomas Jung, Technische Universität Kaiserslautern
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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