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Universität Hamburg, 28.11.06

Startkonferenz zum 7. EU-Forschungsrahmenprogramm

An den Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind die Fördermittel aus Brüssel ein zunehmend wichtiger Teil ihres Drittmittelaufkommens. An der Universität Hamburg ist die EU seit einigen Jahren der drittstärkste Drittmittelgeber nach der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. In 2006 werden an der Universität Hamburg über 70 EU-Projekte mit einem Bewilligungsvolumen von ca. 15 Mio. Euro bearbeitet. Dabei handelt es sich stets um internationale Verbundprojekte mit ausländischen Partnern. Häufig werden große "Integrierte Projekte" oder "Networks of Excellence" mit 20, 30 oder mehr Partnern gefördert, die Probleme erforschen, die allein oder von einer kleineren Gruppe nicht zu lösen sind, z. B. in der Klima- oder Gesundheitsforschung. Daneben werden Individualstipendien vergeben oder befristet Professuren finanziert.


Hochrangige Vertreter der EU-Kommission, des EU-Büros des BMBF, der nationalen Kontaktstellen und der Koordinierungsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KOWI) werden die Grundzüge des Programms und seine Schwerpunkte vorstellen. Für die Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aber auch für Industrieunternehmen und Klein und Mittelständische Unternehmungen, bietet das Rahmenprogramm vielfältige Beteiligungsmöglichkeiten zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit und der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Neben bewährten Programmelementen wie der internationalen Projektförderung z. B. in den Nanowissenschaften, Gesundheit, Biotechnologie, Umwelt, aber auch in den Sozial- und Geisteswissenschaften, gibt es im 7. Rahmenprogramm interessante neue Fördermöglichkeiten: Das Programm "Ideen" z. B., das vom neu gegründeten "European Research Council" (ERC) betreut wird, fördert die Grundlagenforschung in allen Disziplinen und wird u. a. die Beantragung internationaler Nachwuchsgruppen ermöglichen.

Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann, Vizepräsident der Universität Hamburg: "Ich freue mich sehr, dass so viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diese besondere Möglichkeit zur Information und Beratung nutzen wollen, um vielleicht eigene Projektideen zu verwirklichen und so verstärkt EU-Fördermittel nach Hamburg und Norddeutschland zu holen."

Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Max Planck-Institut für Meteorologie, von der MEDIGATE GmbH am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der TUTECH GmbH und der Universität Hamburg organisiert.

Medienvertreter sind zu der Konferenz herzlich eingeladen.

Programm und Konferenzhomepage:
http://www.fp7-start-hh.zmaw.de

EU-Projekte, die seit 1999 an der Universität Hamburg koordiniert wurden:
http://www.verwaltung.uni-hamburg.de/vp-2/4/41/euprojekte.html

7. EU-Forschungsrahmenprogramm:
http://www.rp6.de/inhalte/rp7
http://cordis.europa.eu/fp7

Für Rückfragen:

Dr. Harald Schlüter
Universität Hamburg
Abteilung Forschung und Wissenschaftsförderung
Tel.: (040) 4 28 38-20 19
E-Mail: Harald.Schlueter@verw.uni-hamburg.de

Dr. Sigrid Meyer
MediGate GmbH
Tel.: (040) 4 28 03-16 83

Claudia Piltz
Max-Planck-Institut für Meteorologie
Tel.: (040) 4 11 73-285

Monica Schofield
TuTech Innovation
Tel.: (040) 7 66 29-63 51

Weitere Informationen:


Viola Griehl, Universität Hamburg
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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