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Institut für Landes- und..., 17.04.07

Städtebauliches Kolloquium SS 2007 "Zukunft Alter"

Vor dem Hintergrund demographischer Veränderungen ist der Umgang mit einer alternden Gesellschaft eine wesentliche Zukunftsaufgabe der nächsten Jahrzehnte. Der Ausgestaltung der Städte kommt in diesem Kontext eine zentrale Bedeutung zu, sind es doch die Wechselwirkungen zwischen den Merkmalen der jeweiligen individuellen Person und ihrer räumlichen, sozialen und infrastrukturellen Umwelt, die für ein selbstständiges, selbstbestimmtes und persönlich zufrieden stellendes Leben im Alter entscheidend sind.
Es sind die unterschiedlichsten Handlungsfelder der Stadtplanung, die in diesem Zusammenhang Einfluss nehmen: Von der Wohnung und Wohnform über die Gestaltung des öffentlichen Raums, Fragen der Nahversorgungssicherung, von Nachbarschaften und sozialen Netzwerken, Dienstleistungs- und Pflegeangeboten, aber auch Freizeit- und Kulturangeboten bis hin zum Bereich der Mobilität und des Verkehrs.
Im Rahmen der Veranstaltung sollen die Möglichkeiten einer solchen Entwicklung anhand aktueller Erkenntnisse aus Forschung und Praxis vermittelt werden, wobei der räumliche Schwerpunkt auf der Handlungs- und Wirkungsebene des Quartiers liegt. Zusammenhänge zwischen Altern und Stadtentwicklung werden dabei ebenso thematisiert, wie Einflussmöglichkeiten und Wirkungszusammenhänge stadtplanerischen Handelns. Über das Leben im Alter hinaus, soll aber auch die Integration der Ansprüche des Alterns im Rahmen einer generationengerechten Stadtentwicklung zum Thema werden - sind es doch nicht nur die alternden Menschen, für die wir unsere Städte gestalten.

Weitere Informationen:


Gabriele Farr-Rolf, Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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