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Institut für Landes- und..., 31.08.06

Stadtentwicklung und Kriminalprävention. Planung, Möglichkeiten, Chancen

Kongress am 26. September 2006 im Kolpinghaus, Kempen

Ziel von Städten und Gemeinden und der Landesregierung NRW ist es, die Zentren als Mittelpunkte urbanen Lebens zu stärken und attraktiv zu halten. Wesentliche Voraussetzung dazu ist ein hoher und weitgehend akzeptierter Sicherheitsstandard. Unsicherheit löst oft unerwünschtes Vermeidunsverhalten aus. Bespielhaft stehen hierfür neben Bevölkerungsverlusten auch rückläufige Besucher- und Kundenzahlen: Sicherheit ist somit auch ein Standortfaktor.
Wichtiger Beitrag auf dem Weg zu einer sicheren Stadt ist die "Städtebauliche Kriminalprävention": Sie setzt maßgeblich auf gemeinsame Interessen bei den für die Sicherheit Veranwortlichen im kommunalen und staatlichen Bereich sowie auf eine partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit und stellt die Analyse und Bewertung in den Mittelpunkt umfassender präventiver Maßnahmen. Ziel ist die Gestaltung einer wirksamen räumlichen Sicherheit unter Einbeziehung der Nachbarschaft, des Wohnumfelds, der Nahversorgung und der Freizeitgestaltung.
Die örtlichen Polizeihebörden übernehmen bei der "Städtebaulichen Kriminalprävention" eine wichtige Funktion: Kenntnisse der lokalen Sicherheitslage befähigen sie, initiierend und begleitend tätig zu sein. Im gemeinsamen Interesse wirken sie mit, Erkenntnisse der Städtebaulichen Kriminalprävention umzusetzten.
Das ILS NRW veranstaltet den Kongress in Kooperation mit dem Landeskriminalamt NRW im Auftrag des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes NRW mit dem Ziel, grundlegende Erkenntnisse und erfolgversprechende Konzepte vozustellen, Erfahrungen im Umgang mit der Städtebaulichen Kriminalprävention zu vermitteln und Anregungen zur Nachahmung zu geben.

Weitere Informationen:


Gabriele Farr-Rolf, Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und Bauwesen
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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2. Europäische Sommer-Universität der Arbeit in Duisburg 
 36. Deutscher Rechtshistorikertag vom 10. bis 14. September in Halle