Hilfe: Sie befinden sich auf...

Freie Universität Berlin, 11.07.06

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Freie Universität Berlin, 11.07.06

Auf den Spuren Albert Einsteins - Internationale Konferenz zur Relativitätstheorie an der Freien Universität Berlin

Eine internationale Konferenz über die Allgemeine Relativitätstheorie findet vom 23. bis 29. Juli 2006 an der Freien Universität Berlin statt. Die nach Marcel Grossmann benannte Tagung (Grossmann war ein Studienkollege Einsteins, der ihm wesentliche Hilfe bei mathematischen Problemen bot) wird etwa alle drei Jahre und in diesem Jahr erstmals in Deutschland organisiert. Erwartet werden rund 1.000 Teilnehmer aus 80 Ländern. Es sind zahlreiche bedeutende Physiker vertreten, die über Fortschritte in der Allgemeinen Relativitätstheorie und Astrophysik referieren werden. Bei einer Feierstunde am Montag, dem 24. Juli, im Hörsaal 1a der Silberlaube (Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin-Dahlem) werden drei herausragende Wissenschaftler mit dem Marcel-Grossmann-Preis geehrt.

Durch die neuen astronomischen Beobachtungsstationen im Weltall sind in den letzten 25 Jahren bedeutende Forschungsfortschritte erzielt worden. So gibt es Erkenntnisse über das "Babystadium" des Universums vor 13 Milliarden Jahren. Die damals ausgesandten Lichtwellen kann man heute mit Satellitenantennen auffangen. Sie zeigen, wo sich Milchstraßen zu bilden beginnen. Im Universum wimmelt es von exotischen Sternen, von denen sich viele ungeheuer schnell drehen, viele Male pro Sekunde ist keine Seltenheit. Oft kreisen zwei oder mehr umeinander wie der Mond um die Erde, manche Sterne sogar im Stundentakt. Das Universum enthält unvorstellbar viele Schwarze Löcher. Diese wurden schon früh als mathematische Lösungen der Einsteinformeln gefunden, aber niemand glaubte, dass sie im Weltall vorkommen können. Inzwischen sind sich die Physiker aber aufgrund der Beobachtungen der Sternbewegungen ziemlich sicher, dass die Zentren der Milchstraßen riesige Schwarze Löcher enthalten.

Bei der Konferenz sollen auch erstmalig die Ergebnisse eines wichtigen Experiments verkündet werden, mit dem eine bisher noch nicht nachgeprüfte Voraussage der Einsteinschen Theorie überprüft wird. Sie einem Jahr kreist nämlich ein Satellit um die Erde, der messen soll, ob der Raum um die sich drehende Erde einen Wirbel in seiner Geometrie hat. Dem Experiment ging eine 30 Jahre lange Vorbereitungszeit voraus, und alle Welt wartet mit Spannung auf das Ergebnis.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Professor Dr. Hagen Kleinert, Institut für Theoretische Physik der Freien Universität Berlin,
Telefon: 030 / 838-53034 oder -53337 (Sekretariat), E-Mail: kleinert@physik.fu-berlin.de
Homepage: http://www.physik.fu-berlin.de/~kleinert

Weitere Informationen:


Carsten Wette, Freie Universität Berlin
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Informationsveranstaltung zur "Grünen Gentechnik" 
 Wissenschaftsrat: Grünes Licht für die Humanmedizin der Universität Witten/Herdecke