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Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, 06.09.07

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Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, 06.09.07

Science2Business Fall 2007

Das Zentrum für Systembiologie veranstaltet am 11. September eine Herbst-Tagung zum Thema Wissenstransfer. Die Veranstaltung Science2Business Fall 2007 findet ab 13 Uhr im Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, Otto-Hahn-Str. 11 in Dortmund statt. Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldungen bitte per Fax an 0231 / 9742-159.

Science2Business Fall 2007

Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie
Falk Sieland

"Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun" sagte schon Johann Wolfgang von Goethe.
Wissenschaft und Wirtschaft tun sich aufgrund von Berührungsängsten oft schwer im Umgang miteinander. Damit dies nicht so bleibt, richtet das am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie (MPI) in Dortmund angesiedelte Zentrum für Systembiologie (ZfS) am 11. September eine Herbst-Tagung "Science2Business Fall 2007" in den Räumlichkeiten des MPI aus. Gemäß dem Motto "Systembiologische Forschung auf dem Weg zur Anwendung" sollen neue Wege der Kooperation zwischen Wirtschaft und Forschung diskutiert werden. Geboten wird ein Forum, in dem sich Partner für die künftige Anwendung von Forschungsergebnissen finden können. Wissenschaftler des ZfS und Vertreter aus der Industrie werden im Rahmen von Vorträgen und Posterpräsentationen ihre Projekte und Ideen zur Zusammenarbeit vorstellen. Zum weiterführenden Gedankenaustausch wird anschließend bei einem abendlichen "Get together" geladen. Auf diesem Wege sucht das ZfS den direkten Kontakt zu Unternehmen aus dem biotechnologischen und dem biomedizinischen Sektor, um mittelfristig die am Zentrum entstehenden Forschungsergebnisse im Rahmen des Wissenstransfers einer praktischen Anwendung zuzuführen.


Das ZfS ist Teil der vom Land Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union (Europäische Fonds für regionale Entwicklung / EFRE) unterstützten Lebenswissenschaftlichen Innovationsplattform Dortmund, die angewandte Grundlagenforschung betreibt und mithilfe der gewonnenen Erkenntnisse die Entwicklung neuer pharmazeutischer Produkte und Therapien vorbereiten soll.

Im Juni 2006 wurde der offizielle Startschuss für die Plattform gegeben. Die drei beteiligten lokalen Kompetenz-Cluster, das ZfS am Max-Planck-Institut sowie die vom BioMedizinZentrum Dortmund koordinierten Zentren für Angewandte Chemische Genomik (ZACG) und für Angewandte Proteomik (ZAP), wurden in einer feierlichen Veranstaltung durch Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart eingeweiht.
Seitdem ist viel passiert. Das ZfS hat seine Arbeit im März letzten Jahres aufgenommen. Wissenschaftler aus Deutschland und aller Welt sind nach Dortmund gekommen, um die optimalen Arbeits- und Standortbedingungen, die ihnen das ZfS bietet, zu nutzen. Geräte wurden angeschafft, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Mit dieser Hochtechnologie untersuchen die Wissenschaftler grundlegende Fragestellungen der modernen Biomedizin: Wie entstehen durch Fehlfunktionen von Biomolekülen Krankheiten wie Krebs? Wie kann man solche fehlgesteuerten Prozesse durch neue molekulare Wirkstoffe beeinflussen oder sogar rückgängig machen? ..."Ohne eine intensive und gut ausgestattete Grundlagenforschung können komplexe Krankheiten wie Krebs nicht verstanden werden. Nur auf diesem Wege kann eine fundierte Grundlage für verbesserte Therapie- und Diagnosemethoden geschaffen werden" beschreibt Prof. Dr. Roger Goody, Geschäftsführender Direktor des MPI die Situation. Am ZfS wird hierzu der ganzheitliche Ansatz der Systembiologie verfolgt. Neue Technologien aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Bereichen wie der Biologie, Chemie, Physik und Informatik werden vereinigt, um die Vielzahl molekularer Abläufe in den Körperzellen in ihrer Gesamtheit untersuchen zu können.

Weitere Informationen:


Falk Sieland, Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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