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Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule..., 02.01.06

"Fließgewässer - von der Aue bis zur Wasserstraße"

Jedes Jahr Anfang Januar veranstaltet das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW) ein zweitägiges Symposium über aktuelle Themen aus Wasserbau und Wasserwirtschaft. Das Internationale Wasserbau-Symposium Aachen (IWASA) richtet sich vor allem an Bauingenieure und Bauingenieurinnen aus den Bereichen Wasserbau und Wasserwirtschaft, steht aber grundsätzlich allen Interessierten offen. Aktualität und Relevanz der Themen ziehen jedes Jahr rund 350 bis 450 Teilnehmer aus dem In- und Ausland an die RWTH Aachen.


Die Pressekonferenz findet am 5. Januar 2006 ab 12.30 Uhr im Fakultätszimmer im Sammelgebäude für Bauingenieur- und Vermessungswesen, Mies-van-der-Rohe-Straße 1, Otto-Intze-Hörsaal (BSII), statt. Dazu laden wir Sie hiermit im Namen des IWW ein.

Fließgewässer bieten seit jeher notwendige Voraussetzungen für die Entfaltung und Entwicklung des Menschen, der mit seinen Siedlungen immer schon die Nähe zur Lebensader Fluss gesucht hat. Die großen Ströme dienen der Schifffahrt, der Fischerei, der Versorgung mit Trink- und Prozesswasser, der Entsorgung kommunaler und gewerblicher Abwässer, der Freizeit und nicht zuletzt als biologischer Lebensraum. Daraus ergeben sich besonders für die großen, schiffbaren Fließgewässer naturgemäß Interessenskonflikte, deren Abstimmung ein zentraler Bestandteil der Wasserwirtschaft ist. Das 36. Internationale Wasserbau-Symposium Aachen steht daher unter dem Generalthema "Spannungsfeld Fließgewässer". Verschiedene Aspekte dieses thematischen Schwerpunkts sind die Ressourcen, Trink- und Brauchwasser stehen dabei an oberster Stelle. Es ergeben sich Fragestellungen hinsichtlich der Versorgungssicherheit, der Gewässergüte und der Entsorgung des genutzten Wassers. Die Mobilität und der Transport von Gütern sind Grundlage einer gesellschaftlichen Entwicklung. Der Themenbereich Verkehrsträger thematisiert deshalb die Belange der Binnenschifffahrt, insbesondere die Regelung und den Verkehrswasserbau im System der Wasserstraßen.
Anschließend werden die ökologischen Aspekte beschreiben, wobei hier besonders auf die einzugsgebietsorientierte Betrachtungsweise und die Gewässergüteprognose als Werkzeuge zum Schutz und zur Verbesserung der aquatischen Ökosysteme eingegangen wird. Die Morphologie eines Gewässers hat entscheidenden Einfluss auf dessen Nutzung und Entwicklung. Neben dem Umgang mit rolligen Materialien durch Geschiebemanagement sind die Erosion bindiger, feinkörniger Sedimente sowie der Uferabtrag Themen des Blockes. In den folgenden Vorträgen zum Siedlungsraum werden die Hochwasserschutzproblematik und der Ausbau von Gewässern im urbanen Raum diskutiert. Der Schwerpunkt liegt dabei zwischen dem natürlichen Lauf eines Flusses und den Siedlungsansprüchen der Anlieger.

Bei weiteren Fragen steht ihnen Dipl.-Ing. Sebastian Roger am Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen unter der Rufnummer 0241-80-97778 zu Verfügung. Das Programm der Veranstaltung finden Sie unter:
http://www.rwth-aachen.de/iww/iwasa/2006/index.html.de

i.A. Frank Biedermann


Thomas von Salzen, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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