"Und sie erkannten, dass sie nackt waren"
Interdisziplinäre Nachwuchstagung des Zentrums für Mittelalterstudien (ZEMAS) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Alles dreht sich um das Thema Nacktheit - auch aus wissenschaftlicher Perspektive: Die interdisziplinäre Nachwuchstagung des Zentrums für Mittelalterstudien (ZEMAS) am 3. und 4. November im Seminarraum (ehemalige Sakristei) der AULA der Universität Bamberg bringt neue Erkenntnisse über den Umgang mit entkleideten Menschen im Mittelalter.
Die Tagung beginnt am Freitag um 12.30 Uhr. "Schön sein, und ein bisschen obszön sein... - Beobachtungen zur Nacktheit mittelalterlicher Skulpturen im sakralen Kontext", "Der nackte Wahnsinn. Nacktheit und die Entäußerung von der Gesellschaft" oder "Nacktheit und Scham im islamischen Mittelalter" werden unter anderem am ersten Tagungstag behandelt. Die Dogmatikprofessorin Johanna Rahner befasst sich um 20 Uhr mit der Frage "Ein nackter Gott?" und geht auf theologische Perspektiven zur Nacktheit im Mittelalter ein. Am Sonntag beginnt die Tagung um 9 Uhr. Themen sind unter anderem "gemalte Nacktheit" und "nackte Gewalt".
Zu den Vorträgen sind alle Interessierten herzlich eingeladen! Um eine kurze Anmeldung unter mittelalterzentrum@uni-bamberg.de wird gebeten.


