Hilfe: Sie befinden sich auf...

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche..., 17.09.07

Archiv

... einer Artikelseite. Sie zeigt den vollständigen Text einer Nachricht.
Sie können auf die im Artikel enthaltenen Bilder klicken, um eine größere Version des Bildes angezeigt zu bekommen.

Am Fuß der Seite finden Sie drei Boxen mit weiteren Aktionsmöglichkeiten:
Über die linke Box können Sie zum vorhergehenden, bzw. nachfolgenden Artikel in diesem Bereich navigieren.
In der mittleren Box können Sie diesen Artikel bewerten.
In der rechten Box kommen Sie zu einer Druckversion dieses Artikels, Sie können den Link dieses Artikels an einen E-Mail-Empfänger verschicken und Sie können diesen Artikel auf einen Merkzettel legen, um ihn leichter wiederzufinden.

Hilfe: Generell zu dieser Seite

Bei NETZGUT finden Sie Nachrichten aus dem Netz.
Zu der Nachricht Ihres Interesses können Sie auf drei Wegen gelangen:

Im Archiv sind die Nachrichten nach Bereichen getrennt.
Unter Themen finden Sie Nachrichten bereichsübergreifend zu einem bestimmten Thema.
Über die Schlagworte gelangen Sie zu den Artikeln, denen eben jene Schlagworte zugeordnet wurden. Auch diese Einordnung ist bereichsübergreifend.

Übrigens: Der Hilfe-Button gibt Ihnen zu jeder Seite die passenden Informationen.

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche..., 17.09.07

Qualitätssiegel "Verified in Germany" - Kick-off Meeting Verisoft XT

Kick-off Meeting des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes Verisoft XT und Übergabe des Abschlussberichts des Vorgängerprojekts Verisoft an das BMBF.


Unter dem Motto "Verified in Germany" präsentierte das DFKI am 17. September Highlights aus dem Bereich formale Verifikation des Designs von Computersystemen. Ein gläsernes BMW-Modell veranschaulichte den schematischen Aufbau eines sicheren automatischen Notrufsystems. Verisoft Mitarbeiter zeigten das Software-Werkzeug VSE (Verification Support Environment), das im Verisoft-Projekt zur Fehlersuche eingesetzt wird. Anhand von Videos wurde das Thema Verifikation visualisiert und erklärt.

Das Forschungsprojekt Verisoft XT wird in den kommenden 3 Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund 12 Millionen Euro gefördert. Als neuer Partner steigt unter anderem der Branchenriese Microsoft ein, der ein großes Teilprojekt der saarländischen Informatikforschung unterstützen wird. Dadurch fließt rund ein Drittel der gesamten Verisoft-Fördersumme, also rund 4 Millionen Euro, nach Saarbrücken. Die Konsortialführung liegt beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Neben den großen Industriepartnern Microsoft, T-Systems, Infineon und Audi forschen auch die saarländischen IT-Unternehmen AbsInt Angewandte Informatik GmbH und die Sirrix AG mit.
Wenn bewiesen wird, dass Computersysteme ihre mathematisch exakten Vorgaben korrekt erfüllen, spricht man von formaler Verifikation. Methoden für die formale Verifikation von komplexen Computersystemen, die Soft- und Hardware umfassen, haben Wissenschaftler im Rahmen des Forschungsprojektes Verisoft seit 2003 entwickelt.
"Das Ziel von Verisoft XT ist es jetzt, ein Qualitätssiegel "Verified in Germany" zu erarbeiten und die Verifikation auf existierende Industrieprojekte anzuwenden. Für diese soll der mathematische und maschinell überprüfte Beweis erbracht werden, dass die betrachteten Computersysteme im Entwurf Null Fehler enthalten.", so der Gesamtprojektleiter Prof. Dr. Wolfgang Paul von der Universität des Saarlandes.
In den Forschungsarbeiten, mit denen Microsoft die Saarbrücker Informatikforschung beauftragt hat, geht es um mehr Sicherheit für Betriebssysteme. Da Betriebssysteme heute einfach zu bedienen sind, aber gleichzeitig eine Fülle von Funktionen enthalten, entstehen Sicherheitslücken und Angriffspunkte, die Hacker nutzen, um illegal an vertrauliche Daten zu kommen. Zwar existieren kleinere Betriebssysteme, die aufgrund ihrer Größe überschaubarer und damit vertrauenswürdiger bleiben. Diese bieten jedoch nicht den Komfort, den man beispielsweise von seiner Homebanking-Software erwarten würde. Der "Hypervisor" stellt eine Lösung für dieses Dilemma dar. Er ist, einfach ausgedrückt, ein Betriebssystem für Betriebssysteme und stellt sicher, dass es keinen unerlaubten Speicherzugriff zwischen einzelnen Betriebssystemen gibt. Mit Verisoft XT soll an konkreten Beispielen gezeigt werden, dass auch böswillige Anwender keine Chance haben, einen verifizierten Hypervisor oder ein verifizierten Realzeitbetriebssystemkern zu überlisten.
Die Grußworte zur Veranstaltung sprachen Prof. Dr. Wolfgang Wahlster (Vorsitzender der Geschäftsführung des DFKI), Dr. Christian Ege (Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes), Dr. Helge Kahler (BMBF) und der Präsident der Universität des Saarlandes Prof. Dr. Volker Linneweber. Die Projektpartner Microsoft, Infineon, T-Systems und Prof. Dr. Wolfgang Paul stellten das Projekt in kompakten Kurzvorträgen vor.
Webseite
http://www.verisoft.de

Kontakt:
Thomas in der Rieden
Leiter Projektmanagement Verisoft
E-Mail: Thomas.In_der_Rieden@dfki.de
Telefon: 0681/302-2036

Reinhard Karger
Leiter Unternehmenskommunikation, DFKI
E-Mail: Reinhard.Karger@dfki.de
Telefon: 0681/302-5253

Weitere Informationen:


Reinhard Karger M.A., Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFK
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

Weitere Artikel in diesem BereichBewerten Sie diesen ArtikelToolbox
Schwere Lebererkrankungen bei Kindern - eine extreme Herausforderung für die ganze Familie 
 DZA Vortragsreihe - 20.09.2007 - 17:30 - Familien- und Erwerbstätigkeit in späteren Lebensphasen - PD Dr. Andreas Lange (DJI, München)