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Technische Universität Ilmenau, 19.02.07

Messen, was messbar ist: Tagung zu Qualitätssicherung

Gemessen und gewogen hat der Mensch bereits in der Frühzeit, wobei er als Maßeinheit die Größen benutzte, die sein Körper bot. Es entwickelten sich örtlich begrenzte Festlegungen für Maße und Gewichte. Sie dienten im Wesentlichen der Orientierung des Menschen in Raum und Zeit, dem Warenaustausch und der Schaffung technischer Hilfsmittel für den Menschen. "Es ist nötig, alles zu messen, was messbar ist, und zu versuchen, messbar zu machen, was es noch nicht ist", forderte bereits Galileo Galilei.

Obwohl in allen Bereichen gefordert, ist Qualität im Sprachgebrauch ein unscharfer Begriff. Deshalb sind Inhalt, Objektivität, Genauigkeit, Reproduzierbarkeit, Prüfbarkeit und Vergleichbarkeit von Qualität nicht trivial. Durch messbare Stellvertreter verliert Qualität ihre Anonymität und wird fassbar. Es gibt auch Qualitätseigenschaften, die heute noch nicht messbar sind. Für diese müssen schrittweise ebenfalls die Voraussetzungen für ihre Messbarkeit geschaffen werden. Erst die Erfassung und Messung von Qualität macht diese steuer- und regelbar und ermöglicht den Aufbau von Qualitätsregelkreisen. Die Bedeutung der Wirtschaftlichkeit und Genauigkeit von Messungen nimmt zu.

Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft gehen auf der Jahrestagung u.a. der Frage nach, welche Methoden zur Messung von Qualität es gibt, wie die Wirtschaftlichkeit von Qualitätsmessungen zu beurteilen ist oder warum gemessen werden soll, wenn Vorhersagen möglich sind.

Beginn der Tagung: Donnerstag, 22. Feburar 2007, 11.30 Uhr,
Begrüßung: Prof. Gerhard Linß, TU Ilmenau
Eröffnung: Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Prof. h.c. Tilo Pfeifer, Vorsitzender der Gesellschaft für Qualitätswissenschaft

Tagungsort:
TU Ilmenau. Humboldtbau. Humboldt-Hörsaal (Hörsaal 3), Gustav-Kirchhoff-Platz 1.

Kontakt/Information:
TU Ilmenau, Fakultät für Maschinenbau
Fachgebiet Qualitätssicherung
Prof. Gerhard Linß
Tel. 03677 69-3822
gerhard.linss@tu-ilmenau.de

Weitere Informationen:


Wilfried Nax M.A., Technische Universität Ilmenau
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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