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Universität des Saarlandes, 12.06.06

Der Mensch im Mittelpunkt von High-Tech-Medizin

Pflegesymposium am 15. und 16. Juni 2006 im Congress-Centrum Saarbrücken. Veranstalter ist die Uni-Klinik für Innere Medizin V des Universitätsklinikums des Saarlandes.

Mit einem empfehlenswerten Vortrag zu einer besonderen Kompetenz der Homburger Uni-Klinik für Innere V: "Mobilisation langzeitbeatmeter Patienten im Weaning (Entwöhnung von Patienten mit speziellen Lungenerkrankungen vom Beat-mungsgerät)" am Donnerstag von 11.25 bis 12.00 Uhr

und einem Fallbeispiel eines Patienten am Donnerstag von 12.00 bis 12.30 Uhr

sowie einer gemeinsamen Hauptsitzung für Pflegepersonal und Ärzte zum Thema "Therapiebegrenzung und Sterbebegleitung" am Freitag von 16.30 bis 18.30 Uhr.


Im Rahmen der Fachtagung "Internistische Intensiv- und Notfallmedizin mit Schwerpunkt Pneumologie" (38. Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) und der Österreichischen Gesellschaft für Allgemeine und Internistische Intensivmedizin (ÖGIAIM) findet am 15. und 16. Juni 2006 ein Pflegesymposium der Uni-Klinik für Innere Medizin V des UKS mit einer Schulung der European Respiratory Society (ERS) statt.

Unentbehrliche Hilfsmittel in der intensivpflegerischen und intensivmedizinischen Betreu-ung von Schwerstkranken sind medizinisch-technische "Hightech-Geräte" wie Dialysegeräte, Respiratoren, Monitore, Blutgasanalysatoren und Perfusoren. Die Liste dieser einstellbaren, regulierbaren, berechenbaren Hilfsmittel könnte um ein mehrfaches erweitert werden.
Zentraler Punkt der Bemühungen in der Intensivpflege bleibt jedoch der schwer erkrankte Mensch als Individuum mit seinen wenig berechenbaren Bedürfnissen, Ansprüchen und Gewohnheiten im eingeschränkten Aktionsfeld der Intensivstation.
Die Kombination zwischen "Hightech-" und psychosozialer Betreuung ist der Kern pflegerischer Arbeit auf der Intensivstation. Nur mit professioneller Kommunikation werden wir in der Lage sein, Patienten in diesem eingeschränkten Aktionsfeld zu begleiten. Lernmodelle wie Kinästhetik und basale Stimulation müssen in die Pflege integriert werden, um sie genauso wie medizinisch-technische "Hightech-Geräte" im Sinne des Patienten zu nutzen.

Programm Pflegesymposium: Donnerstag, 15. Juni 2006

9.15 Uhr

Nach einleitenden Grußworten von Thomas Polzin, Pflegedienstleitung der Inneren V, Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin des UKS, wird der Pflegedirektor des UKS Paul Staut die Anwesenden begrüßen.

9.45 Uhr

Frau Professor Christel Bienstein, Leiterin des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Witten wird den Eröffungsvortrag halten: "Was ist Pflege? - Anspruch und Wirklichkeit in der Intensivpflege".

10.45 Uhr

"Maschinen können Leben retten - aber Menschen können heilen"
Vortrag von M.Meyer, Uni-Klinik für Innere V des UKS

11.25 Uhr

"Mobilisation langzeitbeatmeter Patienten im Weaning (Entwöhnung von Patienten mit speziellen Lungenerkrankungen vom Beatmungsgerät)"
Vortrag von J. Noe, Uni-Klinik für Innere V des UKS, zu einer besonderen Kompetenz der Homburger Uni-Klinik für Innere V

Weitere Vorträge und Workshops der Homburger Fachpfleger und Physiotherapeutinnen befassen sich mit folgenden Themen:

- Der Atem ist der beste Freund des Menschen
- Spezielle Beatmungsstrategien in der Pneumologie
- Praktische Handhabung geeigneter Masken zur nicht-invasiven Beatmung
- Kinästhetische Mobilisation
- Die Bronchoskopie beim intubierten Patienten auf Intensivstation
- Nierenersatztherapie und spezielle pflegerische Aspekte beim Nierenersatzverfahren auf Intensivstation
- Kardiogener Schock
- Präoperative Physiotherapie auf der pneumologischen Intensivstation

Kontakt für Journalisten:

Sollten Sie Fragen haben, hilft Thomas Polzin gerne weiter:

Thomas Polzin
Fachwirt (IHK) f. Gesundheits- u. Sozialwesen
Pflegedienstleitung Innere Medizin V - Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Um-weltmedizin des Universitätsklinikums des Saarlandes, 66421 Homburg/Saar,

Tel. (06841) 16-23604,
Fax (06841) 16-23662,
E-Mail: pntpol@uniklinikum-saarland.de

Weitere Informationen:


Saar - Uni - Presseteam, Universität des Saarlandes
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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