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Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu..., 23.01.07

Mit mathematischen Methoden Menschenleben retten: 6. Fachtagung FORMS/FORMAT 2007

Mit mathematischen Methoden Menschenleben zu retten, dieses Ziel haben sich die Teilnehmer der Tagung "Formal Methods for Automation and Safety in Railway and Automotive Systems", die am 25. und 26. Januar 2007 in Braunschweig stattfindet, gesetzt. Mit modernen Beschreibungsmitteln, Methoden und Computerwerkzeugen sollen die Sicherheit und Zuverlässigkeit im Automobil- und Eisenbahnbereich vorab berechnet werden, um den Verkehr in Europa noch sicherer zu machen.

Zu der mittlerweile zum sechsten Mal von dem Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik der Technischen Universität Braunschweig und dem Institut für Verkehrstechnik der Budapester Universität für Technologie und Ökonomie gemeinschaftlich veranstalteten Tagung werden über 130 Experten aus vielen Ländern der EU sowie aus der Schweiz, aus Norwegen, Nordamerika und Japan erwartet.

Insgesamt stehen etwa 50 Beiträge von internationalen Wissenschaftlern auf dem Programm. Im Vortrag "Satellitenbasierte Ortungssysteme" werden Herausforderungen und Möglichkeiten angesprochen, wie das neue Europäische Satellitensystem "Galileo" bei der Ortung im Bereich sicherheitsrelevanter Transporte eingesetzt werden kann. Grundsätzlich bietet die Vernetzung unterschiedlicher Kommunikationssysteme ungeahnte Möglichkeiten, insbesondere im sicherheitsrelevanten Bereich. So wird zum Beispiel die Ortung hochgefährlicher Transportgüter oder eben die Lokalisierung verschiedener Züge, die sich auf dem gleichen Gleis befinden, erleichtert bzw. erst ermöglicht. Zur exakten Beschreibung solcher sehr komplexen Systeme sind mathematische Verfahren notwendig. Erst auf der Basis dieser formalen Beschreibungen können Simulatoren gebaut oder sicherheitsrelevante Eigenschaften nachgewiesen werden.

Die Verkehrssicherheit soll auch durch neuartige Analysemethoden, die die fehlerfreie Konstruktion des Zusammenwirkens von Fahrerassistenzsystemen in Automobilen von vornherein ermöglichen, erhöht werden. Vorgestellt wird auch ein Projekt, dass die Sicherheit von Eisenbahnübergängen in über 20 Ländern untersucht.

Die Veranstaltung findet statt am
25.01., 9.00 - 18-00 Uhr, und am 26. 01.2007, 9.00 - 16-00 Uhr,
Stadthalle Braunschweig, Leonhardplatz 1
38102 Braunschweig
Telefon: 0531/7077266
Mobile: 0170 610 4538

Ansprechpartner:
Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Eckehard Schnieder
Institut für Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik
Tel.: 0531/391-3317
E-Mail: e.schnieder@tu-braunschweig.de

Weitere Informationen:


Ulrike Rolf, Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft, http://www.idw-online.de

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